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Trulli macht sich auf das Schlimmste gefasst

08. März 2007 - 18:02 Uhr

Toyotas neuer TF107 war im Winter weder schnell noch zuverlässig, weshalb sich Jarno Trulli schon mal auf eine schwierige Saison einstellt

Jarno Trulli
Jarno Trulli muss seine Ziele für die Saison 2007 stark nach unten korrigieren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Vorjahr begann Toyota die Saison mit den Startpositionen 14 und 17, der Rückstand auf die Spitze betrug am ersten Rennwochenende 1,5 bis zwei Sekunden. Im Rennen in Bahrain wurden Jarno Trulli und Ralf Schumacher dann sogar überrundet. Analysiert man die bisherigen Wintertests, dann könnte den beiden in gut einer Woche in Australien ein ähnliches Schicksal blühen.

"Es war in den vergangenen Wochen nicht einfach für uns, darum haben wir keine Sprüche geklopft", erklärte Trulli. "Wir fanden heraus, dass uns generell Pace fehlt und dass wir mehrere Baustellen am Auto haben. Das ist jedem klar. Die Rundenzeiten sprechen eine deutliche Sprache. Außerdem war die Zuverlässigkeit in den vergangenen beiden Wochen ein Thema und der Mittwoch in Bahrain war vielleicht der schlimmste Tag des gesamten Winters."

Der Italiener machte nach dem Test in Bahrain einen sichtlich geknickten Eindruck, auch in Jerez scheint er derzeit nicht allzu glücklich zu sein. Der TF107, der an und für sich einen guten Start in den Winter erwischt hatte, kommt einfach nicht richtig auf Touren - und das Problem ist, dass es nicht eine einzige Schwachstelle gibt, sondern viele verschiedene, deren Kombination die Ingenieure in Köln vor ein riesiges Rätsel stellt.

Auf die Frage, wo es denn derzeit am meisten harke, entgegnete Trulli nur: "Handling, Grip, Konstanz. Uns schmerzt auch der Wind sehr, was eigenartig ist, denn der Wind ist ja für alle gleich und man müsste normalerweise in Relation zu den anderen gleich viel verlieren, aber wir haben damit besondere Schwierigkeiten", so der Toyota-Pilot, der sich "gar nicht vorstellen kann, dass unser Auto wirklich so schlecht ist. Aber das lässt sich nicht vertuschen."

Angesichts dieser pechschwarzen Prognose steigt natürlich auch der Druck auf Toyota, denn während der TF107 der Konkurrenz hinterherhinkt, ist der Williams FW29 mit Toyota-Motor recht gut dabei. Trulli sieht das aber nicht einmal negativ: "Williams hat ähnliche Motoren wie wir. Wenn sie gut fahren, dann wissen wir immerhin schon mal, dass wir mit dem Motor ein gutes Teil haben", meinte der 32-Jährige.

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