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Theissen: "Wir müssen auf das Podium"

17. März 2007 - 05:49 Uhr

Der BMW Motorsport Direktor ist mit dem Abschneiden seines Teams im Qualifying hochzufrieden und erwartet einen Zweikampf mit McLaren-Mercedes

Mario Theissen
Mario Theissen fiebert einem wohl spannenden Rennen entgegen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Als "sehr erfreulich" hat BMW Motorsport Direktor Mario Theissen die Leistung seines Teams in der ersten Qualifikation des Jahres im 'RTL'-Interview bezeichnet. Nick Heidfeld drehte mit 0,484 Sekunden Rückstand die drittschnellste Runde, Robert Kubica reihte sich mit 1,275 Sekunden Abstand auf dem fünften Rang ein.

"Für das Team ist das das bisher stärkste Qualifying-Ergebnis", betonte Theissen anschließend. "Eine starke Leistung. Ein Kompliment an die Ingenieure in Hinwil und München, die das möglich gemacht haben." Das Ziel für den Rennstall ist nun klar: "Wenn man aus der zweiten Reihe ins Rennen geht, dann muss man auf das Podium. Aber das war ohnehin unser Ziel."

In den Augen des 54-Jährigen hat Ferrari immer noch die Nase vorn, so wie man das auch im Vorfeld erwartet hatte: "Renault ist heute nicht ganz mitgekommen. Das heißt, es wird hinter Ferrari eine Auseinandersetzung zwischen uns und McLaren-Mercedes geben."

Gespannt ist Theissen, wie sich die neue Vorschrift, dass jeder Fahrer beide Reifen-Typen im Rennen zum Einsatz bringen muss, auf das Rennen auswirken wird: "Das wird ein echtes Strategiespiel, das hat es noch nie gegeben. Ich erwarte, dass wir morgen verschiedene Lösungen sehen werden und dass der eine daneben greifen wird und es der andere richtig machen wird."

Im Rennen möchte man auf jeden Fall Weltmeister Renault hinter sich lassen, wie Theissen gegenüber 'Premiere' erklärt: "Das haben wir zumindest vor. Nach vorne scheint Ferrari wirklich schneller zu sein - das haben wir bei den Tests gesehen und heute wieder. Aber dahinter wird es sehr spannend."

Und Mario Theissen weiß, dass Nick Heidfeld sogar noch einen Tick schneller hätte fahren können: "Am Schluss war sogar noch etwas mehr drin, Nick wurde in der letzten Kurve aufgehalten. Auch so war es aber mit Platz drei und fünf das beste Qualifyingergebnis unseres noch jungen Teams. Das ist eine erstklassige Ausgangsposition für morgen."

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