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"Sehr positiver" Testauftakt für Super Aguri

27. März 2007 - 14:43 Uhr

Takuma Sato bestätigte am ersten Testtag in Malaysia die starke Form von Super Aguri, wurde Siebenter und zog anschließend zufrieden Bilanz

Takuma Sato
Eine der großen Überraschungen des Qualifyings in Melbourne: Takuma Sato
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der sensationelle Auftritt des Super-Aguri-Teams im Qualifying von Melbourne scheint kein Strohfeuer gewesen zu sein: Auch am heutigen ersten Testtag in Sepang hielt Takuma Sato wieder mit dem Mittelfeld mit, belegte nach 72 Runden mit nur 1,202 Sekunden Rückstand auf Spitzenreiter Robert Kubica den siebenten Platz.

Für das japanische Privatteam, das intensiv von Honda unterstützt wird und nicht nur Motor, sondern de facto auch das letztjährige RA106-Chassis vom Werk bezieht, sind die drei Tage in Malaysia von besonderer Bedeutung, weil der SA07, wie das Auto offiziell heißt, abgesehen vom Saisonauftakt noch nicht getestet werden konnte. Dabei handelt es sich freilich um offizielle Däumchendreherei, denn in Wahrheit ist der RA106/SA07 ein völlig erprobter Rennwagen.

Unabhängig davon zog Sato nach dem ersten Tag zufrieden Bilanz: "Wir probierten mechanisch und aerodynamisch viele neue Dinge aus", erklärte er gegenüber 'autosport.com'. "Beim Test in Bahrain stand uns der SA07 ja noch nicht zur Verfügung, also probieren wir jetzt verschiedene Einstellungen aus, um zu sehen, in welche Richtungen wir arbeiten können. Außerdem haben wir einige winzige Updates am Auto, die man kaum sehen kann. Es war ein positiver Auftakt."

Wie ein Damoklesschwert hängt aber weiterhin der Protest des Spyker-Teams gegen das Kundenchassis im Raum. Zwar steht der niederländische Rennstall mit seinen rechtlichen Schritten alleine da, weil Williams nun doch nicht gegen Super Aguri und Toro Rosso vorgehen wird, doch erst nach der Entscheidung der Handelskammer in Lausanne kann man sich bei Super Aguri in Enstone wirklich auf der sicheren Seite wähnen.

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