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Schwieriger Auftakt für Toyota in Melbourne

16. März 2007 - 07:37 Uhr

Erwartet schwierig gestaltete sich der Trainingsauftakt für Toyota in Melbourne - Ralf Schumacher mit mehr als zwei Sekunden Rückstand nur 16.

Jarno Trulli
Jarno Trulli war zum Saisonauftakt deutlich schneller als Ralf Schumacher
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach den Wintertestfahrten war es eigentlich nicht anders zu erwarten, dennoch ist das Abschneiden als Enttäuschung zu werten: Toyota schaffte im Freien Freitagstraining in Melbourne mit dem zahnlosen TF107 lediglich die Positionen zwölf (Jarno Trulli/+ 1,568/33 Runden) und 16 (Ralf Schumacher/+ 2,221/26 Runden).

"Am Freitag ist es immer schwierig, genau einzuschätzen, wo man wirklich steht, aber das war ein brauchbarer Arbeitsnachmittag", bilanzierte Schumacher. "Abgesehen von der Unterbrechung wegen der roten Flagge hatten wir keine Probleme und wir konnten unser gesamtes Programm erledigen. Die Bedingungen waren wechselhaft, aber das war keine große Sache, denn das bisschen Nieselregen hatte keinerlei Auswirkung auf die Performance."

Und weiter: "Das Wetter sollte im Laufe des Wochenendes eher besser werden, aber wir werden es trotzdem als Faktor im Hinterkopf behalten, denn wir alle wissen, dass in Melbourne innerhalb von einer Stunde alles anders werden kann", so der Deutsche. "Unser Testwinter war nicht gerade überragend, daher müssen wir an diesem Wochenende analysieren, in welchen Bereichen noch am meisten Verbesserungsbedarf vorhanden ist."

Trulli fiel vor allem eines ein: "Zu wenig Grip! Der Nachmittag verlief aber problemlos. Es war ein positiver Tag und ich freue mich auf morgen. Wir hatten einen schwierigen Winter, aber je länger das Wochenende dauert, desto besser können wir einschätzen, wo wir stehen. Die neuen Freitagsregeln sind für die Fans, die jetzt endlich mehr Action zu sehen bekommen, eine echte Verbesserung, auch für Fahrer und Teams", sagte der Italiener.

Chefingenieur Dieter Gass fasste zusammen: "Kein einfacher Tag, aber die Bedingungen waren für alle gleich. Wir hatten uns ein Reifenprogramm zurechtgelegt, aber wegen des Wetters war alles ein wenig durcheinander. Trotzdem probierten wir beide Mischungen aus, ebenso wie die Regenreifen. Jetzt müssen wir uns die Daten anschauen, denn das Reifenverhalten ist enorm wichtig für die Rennstrategie, schließlich muss man im Rennen beide Reifen einsetzen. Wir haben noch viel zu tun", so der Deutsche.

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