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Renault ohne Probleme - aber eine Sekunde zu langsam

18. März 2007 - 13:07 Uhr

Denis Chevrier, Einsatzleiter Motoren des Renault-Teams, blickt im Interview auf das Melbourne-Wochenende zurück

Heikki Kovalainen
Die Renault-Fahrer gaben alles, waren aber trotzdem nicht schnell genug
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Denis, sind Sie enttäuscht?"
Denis Chevrier: "Ja und nein. Natürlich können wir mit einer Ausbeute von vier WM-Punkten nicht zufrieden sein. Aber tief verzweifelt müssen wir nach nur einem Rennen auch nicht sein. Ich denke, dass heute die Hierarchie bestätigt wurde, die sich bereits während der Saisonvorbereitung abgezeichnet hat. Die Ferrari sind derzeit die Schnellsten. Dann folgen die McLaren. Wir bewegen uns mit BMW auf einem Niveau, konnten heute das Duell aber nicht für uns entscheiden."

Frage: "Welche Erklärung haben Sie für den Abstand zwischen Giancarlo Fisichella auf den Sieger Kimi Räikkönen?"
Chevrier: "Natürlich ist es richtig, dass wir nicht nur die Platzierungen betrachten dürfen, sondern auch auf die Zeitabstände gucken müssen. Wir waren heute rund eine Sekunde hinter der Pace. Das ist eine Menge - vor allem, da wir keine speziellen Probleme erlebten."

"Wir waren beispielsweise weder mit der falschen Taktik unterwegs, noch trat während der Boxenstopps irgendetwas Unvorhergesehenes auf. Es ist schwierig, die fehlende Leistungsfähigkeit an nur einem bestimmten Parameter festzumachen."

"Es ist aber ganz klar, dass wir nicht das maximale Potenzial der Reifen ausschöpfen konnten. Wir müssen jetzt die gesammelten Daten analysieren, Erklärungen finden und dann das Gesamtpaket aus Chassis, Motor und Reifen optimieren."

Frage: "Was dürfen wir vom Grand Prix von Malaysia in drei Wochen erwarten?"
Chevrier: "Eine gute Frage. Der 'Sepang International Circuit' ist eine Strecke mit einer anderen Charakteristik, die von den Rennwagen andere Qualitäten erfordert. Ich denke da vor allem an die langen, schnellen Kurven. Die Team-Hierarchie kann dort bereits ganz anders aussehen. Zudem können wir zuvor drei Tage lange auf dem Kurs testen und uns so eine gute Arbeitsbasis legen."

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