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Renault bestätigte im Qualifying "Außenseiter-Rolle"

17. März 2007 - 06:39 Uhr

Das Renault-Team hat wie erwartet in der Qualifikation mit der Konkurrenz nicht mithalten können, nun hofft man auf eine bessere Leistung im Rennen

Heikki Kovalainen
Heikki Kovalainen konnte im Qualifying nicht alles aus dem R27 holen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Qualifying zum Großen Preis von Australien hinterließ bei Renault gemischte Gefühle. Giancarlo Fisichella belegte mit 1,562 Sekunden Rückstand den sechsten Rang, Formel-1-Neuling Heikki Kovalainen schaffte den Sprung in das Top-10-Qualifying nicht und musste sich mit Rang 13 zufrieden geben. Das Team ist im Renntrim schnell, in der Qualifying-Abstimmung fehlt Zeit auf die Konkurrenz. Dennoch möchte man im Rennen um das Podium fahren.

"Wie immer war es eine harte Qualifying-Einheit, aber ich habe das Gefühl, dass wir heute Nachmittag nicht das Maximum erreicht haben", so Fisichella. "Meine Position ist ziemlich jene, die wir erwartet hatten, hinter McLaren und Ferrari, aber ich denke, dass ich ein oder zwei Plätze hätte weiter vorne stehen können, wäre ich auf meiner letzten gezeiteten Runde nicht in Verkehr gekommen. Dieser hat mich vor allem in den letzten drei Runden eingebremst."

"Wir waren davon ausgegangen, dass das Qualifying schwierig wird, denn wir wissen, dass der Speed des Autos auf eine fliegende Runde im Moment nicht so konkurrenzfähig ist wie auf den Longruns. Nun müssen wir einmal abwarten, wie der Speed im Rennen sein wird. Wir waren heute Morgen und gestern Nachmittag konkurrenzfähig, hoffentlich kann ich beim Start etwas Boden gutmachen und dann um das Podium fahren."

"Das Auto war gut und die Balance ebenso, aber ich war einfach nicht in der Lage, auf eine schnelle Runde das Maximum herauszuholen", klagte Kovalainen. "Ich verlor gestern und heute Morgen Zeit auf der Strecke und ich lag mit meinen Zeiten in jedem Sektor etwas zurück."

"Natürlich ist diese Leistung nicht gut genug, aber es gibt keinen Grund darauf nun zu verweilen. Es ist nicht ideal, meinen ersten Grand Prix vom 13. Startplatz aus zu beginnen, aber ich muss aggressiv fahren, um in die Punkte zu fahren. Das wird morgen mein Ziel sein."

Giancarlos Qualifying-Position spiegelt mehr oder weniger unsere Konkurrenzfähigkeit auf eine fliegende Runde zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison wieder", so Chefingenieur Pat Symonds. "Damit will ich sagen, dass es keinen Zweifel gibt, dass er hätte schneller fahren können, wäre er auf seiner schnellsten Runde nicht in Verkehr gekommen. Auch wenn er definitiv behindert wurde und ihn dies Zeit kostete, war das sicherlich keine Absicht."

"Was Heikki betrifft, so erfuhr er das erste Mal, was im Qualifying vor sich geht. Er verlor gestern und heute Morgen wegen kleinerer technischer Probleme Zeit auf der Strecke, und ich bin mir sicher, dass er ohne sie ein stärkeres Ergebnis erzielt hätte. Diesbezüglich sind wir zuversichtlich, dass dies das nächste Mal in Malaysia klappen wird."

"Unser Fokus liegt nun auf dem Rennen. Wir sind sicherlich zuversichtlicher, was unsere Leistung im Rennen betrifft als wir dies vor dem Qualifying waren. Nun hoffen wir auf eine deutlich verbesserte Vorstellung morgen."

Motorenchef Denis Chevrier: "Wir haben heute Nachmittag unseren ersten Einblick in die relative, pure Leistung der Teams erhalten und diese haben wie erwartet unsere Position eher als Außenseiter denn als Favoriten bestätigt. Wir waren froh zu sehen, dass sich das gestern aufgetretene Problem mit dem Benzindruck nicht wiederholte und unsere Top-Speeds weisen darauf hin, dass der RS27 V8-Motor eine gute Leistung zeigt."

"Wir haben uns trotz der Probleme, auf die wir an diesem Wochenende getroffen sind, umfassend auf das Rennen vorbereitet und hoffen, dass wir sehen, dass sich unsere relative Leistung morgen Nachmittag verbessern wird."

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