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Renault als einziges Team mit technischen Problemen

16. März 2007 - 06:52 Uhr

Giancarlo Fisichella (4.) und Heikki Kovalainen (18.) waren zum Auftakt zwar recht schnell unterwegs, hatten aber Probleme mit der Benzinpumpe

Heikki Kovalainen
So hatte er sich das sicher nicht vorgestellt: Defekt bei Heikki Kovalainen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ausgerechnet Renault, das vielleicht zuverlässigste Team der vergangenen Jahre, war heute im Freien Training in Melbourne der einzige Rennstall mit technischen Problemen: Giancarlo Fisichella (4./+ 0,588/33 Runden) blieb kurz vor Schluss stehen, Heikki Kovalainen (18./+ 2,744/10 Runden) bereits zur Mitte der Nachmittagssession.

"Das war ein gemischter Tag für uns", seufzte Fisichella, der im ersten Sektor absolute Bestzeit fuhr. "Die Performance des Autos sah recht ermutigend aus, speziell auf den längeren Runs, aber wegen der Probleme konnten wir unser Programm nicht beenden. Das Setup war am Vormittag nicht fantastisch, speziell nicht auf der ersten schnellen Runde, aber wir machten gute Fortschritte und am Nachmittag war es schon viel konstanter."

Harte Reifen funktionieren besser als weiche

"Der harte Reifen", fuhr er fort, "funktioniert an unserem Auto gut, aber mit dem weichen Reifen leiden wir im Moment an Graining. Das kostet Performance. Wir müssen das Setup noch feintunen, aber das Handling ist grundsätzlich okay. Jetzt müssen wir halt versuchen, die Performance, die wir in den Longruns schon haben, auch auf kürzere Distanzen noch zu finden."

"Kein perfekter Tag" war es für Kovalainen, "aber auch so bekamen wir einiges erledigt. Es war nur ein kleines Problem, das das Auto zum Stehen brachte, aber ich verlor dadurch fast die ganze trockene Session - und ich konnte den weicheren Reifen gar nicht ausprobieren. Wenn ich auf der Strecke war, fühlte sich die Balance aber gut an, und die Strecke konnte ich ohne gröbere Schwierigkeiten erlernen. Das Layout macht Spaß und ist eine gute Abwechslung zu Jerez und Barcelona, wo ich im Vorjahr meistens gefahren bin."

Und weiter: "Natürlich wird es für mich besonders wichtig, die morgige Vormittagssession voll auszuschöpfen, um die heute verlorene Zeit aufzuholen, aber ich denke, unsere Pace sieht recht stark aus - und ich bin zuversichtlich, dass wir in guter Form sein werden", gab der Finne zu Protokoll.

Ursachenforschung in die Wege geleitet

Von einem "traumatischen" Tag sprach Chefingenieur Pat Symonds: "Das Wetter kompromittierte die erste Session, was für alle Teams gleich war, aber am Nachmittag hatten wir Benzindruckprobleme. Speziell Heikki verlor dadurch an seinem ersten Tag Zeit. Die Ursache ist noch ungeklärt, aber die werden wir untersuchen. Abgesehen davon waren beide Fahrer mit Balance und Grip zufrieden - und Giancarlos Longrun mit dem harten Reifen war konkurrenzfähig."

"Alles andere als ideal", stöhnte Motorenmann Denis Chevrier: "Beide Programme wurden von Problemen unterbrochen. Es gibt mehrere mögliche Ursachen für das Benzindruckproblem, die wir gerade untersuchen. Wenn man schon einen Defekt hat, dann am besten jetzt, aber wir müssen nun sicherstellen, dass es keine weiteren Probleme mehr gibt. Alles in allem ein frustrierender Beginn, aber wir werden hart arbeiten, um die Situation zu verbessern."

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