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Ralf Schumacher macht sich "keine großen Sorgen"

05. März 2007 - 15:42 Uhr

Trotz der eher mäßigen Wintertestzeiten geht Ralf Schumacher recht optimistisch in die neue Saison - Auftakt könnte sich jedoch schwierig gestalten

Ralf Schumacher
Ralf Schumacher erwartet beim ersten Saisonrennen in Australien keine Wunder
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Toyota-Team um Ralf Schumacher hat sich fest vorgenommen, 2007 erstmals einen Grand Prix zu gewinnen, doch der neue TF107 konnte bei den Wintertests die Erwartungen nicht ganz erfüllen. Nach dem recht guten Shakedown gab es in den vergangenen beiden Wochen in Bahrain nämlich den einen oder anderen Rückschlag.

Schumacher verlor unter anderem durch Kupplungsprobleme Fahrzeit, musste am Dienstagnachmittag nach einem Dreher über einen Randstein zuschauen, um seinen Rücken zu schonen. Daher ist er zwei Wochen vor dem Auftaktrennen in Australien zwar zuversichtlich, aber nicht euphorisch: "Wir bei Toyota hatten an und für sich einen sehr guten Start in den Winter, beim Test in Bahrain gab es aber einen leichten Rückschlag", schrieb er in einer Kolumne auf seiner Internetseite.

"Erstens hatten wir einige Probleme mit der neuen Technik und außerdem wäre ich gern um einen Tick schneller gewesen", gab der Deutsche offen zu. "Große Sorgen mache ich mir deswegen aber nicht, denn der TF107 stellt eine gute Basis dar. Vor allem glaube ich, dass wir das Auto im Laufe der Rennen stark weiterentwickeln können - dann müssten wir spätestens in der zweiten Saisonhälfte richtig konkurrenzfähig sein."

Was die Gegner angeht, glaubt Schumacher, "dass Ferrari am besten aufgestellt ist, denn die waren beim Test in Bahrain wirklich schnell. Dahinter kommt dann eine Gruppe mit McLaren und Renault. Auch BMW sieht nicht schlecht aus." Und wo siehst du Toyota, Ralf? "Wir liegen knapp dahinter im Mittelfeld, würde ich sagen - aber wie schon angekündigt: Ich bin mir sicher, dass wir uns ab den Europarennen kontinuierlich steigern werden", entgegnete er.

Zunächst stehen für Schumacher noch Testfahrten im spanischen Jerez de la Frontera auf dem Programm, wo er dem TF107 "den letzten Feinschliff" verpassen möchte, bevor es dann in Melbourne ernst wird. Am Donnerstag fliegt er noch einmal kurz zurück in seine österreichische Wahlheimat, am Samstag bricht er schon nach Australien auf - wo er verschiedene Marketingtermine wahrnehmen und im Hotel fleißig trainieren wird.

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