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Räikkönen genießt die Ferrari-Atmosphäre
Kimi Räikkönen über seinen ersten Ferrari-Tag in Melbourne, die Atmosphäre im Team und seine Beziehung zu Teamkollege Felipe Massa
(Motorsport-Total.com) - Kimi Räikkönen erlebte am Freitag im Albert Park von Melbourne einen erfolgreichen Einstand bei Ferrari im Rahmen eines Rennwochenendes. Mit 0,397 Sekunden Rückstand auf seinen neuen Teamkollegen Felipe Massa belegte der Finne den zweiten Rang - der italienische Rennstall gibt in Australien bisher den Ton an, so wie das auch im Vorfeld erwartet worden war.
In seiner letzten Runde, die er nicht mehr beenden konnte, da die Zeit abgelaufen war, hätte Räikkönen durchaus noch etwas von dem Rückstand wegknabbern können: "Das war wieder einer dieser Tage. Ich glaube, dass es hier in den letzten drei Jahren immer geregnet hat, schwierige Wetterbedingungen sind nicht das, was wir wollten. Aber wir haben das gemacht, was wir machen wollten, versuchten verschiedene Reifen aus und lernten etwas, auch wenn viel Fahrbetrieb herrschte. Aber ich bin sehr glücklich."
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Der F2007 passt gut zum Albert Park von Melbourne, das lässt sich nach dem ersten Trag "Down Under" bereits sagen: "Ich denke, dass es das größte Problem ist, die richtige Balance und den Speed für eine Runde zu finden. Wenn wir da schaffen, dann sollte das Rennen gut werden. Wir brauchen noch etwas Finetuning."
Die Zusammenarbeit mit seinem neuen Teamkollegen klappt bisher reibungslos: "Ich denke, dass wir eine sehr gute Beziehung haben. Das Team arbeitet gut. Es herrscht im Team eine gute Stimmung. Alles scheint sich gut zu entwickeln und ich denke, dass dies der perfekte Weg ist, um in die Saison zu starten. Aber es bleibt abzuwarten, wie es laufen wird", so der Rennfahrer aus Espoo, der diesbezüglich einen "kleinen" Unterschied zu seinem früheren Arbeitgeber McLaren-Mercedes ausmachen kann: "Ich genieße das sehr."
Glaubt Räikkönen, dass Ferrari den Vorsprung von den Testfahrten mit nach Melbourne nehmen konnte? "Ich hatte noch nicht die Zeit, mir die Rundenzeiten anzuschauen und die Details, was andere getan haben. Aber das hängt von der Strecke ab. Manche Strecken werden anderen Teams besser liegen, aber es sieht so aus, als hätten wir ein sehr gutes Paket und wir arbeiten hart, um es zu verbessern. Wir befinden uns in einer guten Position, ob wir aber einen Vorteil haben, vermag ich nicht zu sagen. Da müssen wir das Rennen abwarten."
Das Zünglein an der Waage könnten die Reifen ausmachen, denn im Rennen muss jeder Fahrer jede der beiden Varianten mindestens einmal fahren: "Es gibt definitiv einen Unterschied zwischen den beiden Reifen. Wir müssen sicherstellen, dass wir beide zum Arbeiten beweegn können. Manchmal macht das einen Unterschied aus, der über den Sieg entscheidet. Wir müssen abwarten - wenn es etwas wärmer wird... Wir müssen abwarten."









