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Projekt Spielberg kommt in die heiße Phase

07. März 2007 - 14:06 Uhr

Innerhalb der nächsten sechs Wochen könnte sich für die Zukunft des geplanten neuen Spielbergring-Projektes eine wesentliche Weichenstellung ergeben

Fan-Transparent
Österreichs Motosportfans hoffen auf ein Comeback des A1-Ringes
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Projektgesellschaft des Projektes Spielberg neu hat jetzt alle notwendigen Unterlagen vollständig bei der zuständigen Landesregierung deponiert. Nun kann das öffentliche Genehmigungsverfahren beginnen, denn seit heute liegen die kompletten Unterlagen sechs Wochen lang beim Amt der Landesregierung, sowie in den Gemeinden Spielberg und Flatschach auf.

Alleine die Umweltverträglichkeitserklärung für das Projekt Spielberg neu füllt 38 Ordner: Geplant ist eine vollwertige und Formel-1-taugliche Prüf-, Test- und Rennstrecke, die der Region Aichfeld-Murboden auch neue wirtschaftliche und touristische Impulse verschaffen soll.

Optimismus bei der Projektgesellschaft

Bei der Projektgesellschaft des Landes hofft man, dass es zu keinen Einsprüchen von etwaigen Projektgegnern kommen wird. Laut Aussage von Geschäftsführer Ernst Wustinger habe man besonders darauf geachtet, dass die Lärmbelastung für die Bevölkerung so gering wie möglich gehalten wird. Er sei jetzt zuversichtlich, dass es in den kommenden sechs Wochen zu keinen Einsprüchen kommt.

"Meine Hoffnung ist, dass wir ohne Einspruch drüber kommen. "
Ernst Wustinger

"Meine Hoffnung ist, dass wir ohne Einspruch drüber kommen, das heißt, dass wir das Projekt auch entwickeln können", so Wustinger gegenüber dem 'ORF'. Bisher sei es gelungen, die Investoren bei der Stange zu halten, so Wustinger, und er sehe viel Zustimmung in der Region: Auch zu den Bürgerinitiativen gäbe es ständigen Kontakt: "Wir hoffen, dass die Einsicht da ist, denn letzten Endes ist das jetzige Projekt leiser als der Ö-Ring 2003."

Noch sind nicht alle Hürden überwunden

Alle Hürden sind aber offenbar nicht überwunden: Einer der bisherigen Projektgegner hegen nach wie vor Zweifel an der behaupteten Umweltverträglichkeit der neuen Strecke.

Bis zum 18. April kann nun jedermann Einsicht nehmen. Sollte es zu Einsprüchen kommen, beginnen weitere Behördenverfahren mit ungewissem Ausgang. Ohne Einsprüche, so Wustinger, könnte der Spatenstich für das Projekt vielleicht sogar noch heuer erfolgen.

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