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Negative Honda-Prognosen bewahrheiten sich

16. März 2007 - 07:23 Uhr

Jenson Button (14.) und Rubens Barrichello (15.) machten am ersten Tag in Melbourne keinen Stich und wissen, dass viel Arbeit vor ihnen liegt

Rubens Barrichello
Rubens Barrichello marschierte am Nachmittag zu Fuß an die Box zurück
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Positionen 14 (Jenson Button/+ 1,713/30 Runden) und 15 (Rubens Barrichello/+ 2,189/12 Runden) waren in etwa das, was man vor Beginn des Rennwochenendes in Melbourne von Honda erwarten durfte, doch dass die Werksfahrer selbst vom Super-Aguri-Duo geschlagen wurden, beschreibt die schwache Leistung eigentlich recht gut. Zum Drüberstreuen warf Barrichello zur Mitte der zweiten Session seinen RA107 mit einem Anfängerfehler in die Botanik.

"Wir hatten einen geradlinigen Tag", gab sich Button immerhin noch halbwegs zufrieden, "und durch das wechselhafte Wetter hatte ich Gelegenheit, die Regenreifen von Bridgestone auszuprobieren. Es ist schön, endlich wieder Rennen zu fahren, aber wir sind noch auf der Suche nach der idealen Balance. Unsere heutige Position ist ein klarer Indikator dafür, dass wir noch viel Arbeit zu erledigen haben, wenn wir dorthin kommen wollen, wo wir uns eigentlich sehen."

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Barrichello sprach von einem guten Tag, "abgesehen vom Missgeschick am Nachmittag, das mich den Rest der Session kostete. Ich kam aufs Gras, das noch nass war, und das war es. Insgesamt bin ich happy mit meinen Zeiten, denn zum Zeitpunkt des Drehers war ich in den Top 10, aber alles in allem müssen wir besser werden. Heute Nacht haben wir vor dem Qualifying jedenfalls viel Arbeit zu erledigen", so der Brasilianer.

Chefingenieur Jacky Eeckelaert fasste aus Teamsicht zusammen: "Heute hatten wir vor, eine normale Rennvorbereitung durchzuführen, am Morgen am Setup zu arbeiten und am Nachmittag dann Longruns hinzulegen. Angesichts der feuchten Bedingungen stellten wir unser Programm jedoch minimal um", gab der Belgier zu Protokoll.

Und weiter: "Rubens' Nachmittag endete früh, weil er sich in der letzten Kurve drehte und dabei das Auto leicht beschädigte. Leider konnten die Mechaniker den Schaden nicht mehr rechtzeitig reparieren. Jenson komplettierte indes sein Programm und lieferte wertvolle Daten ab, die wir heute Abend studieren werden, um die Balance des Autos vor dem Qualifying noch ein bisschen zu verbessern", so Eeckelaert.