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Montezemolo: Ferrari ohne Schumacher "komisch"

15. März 2007 - 12:51 Uhr

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo bedauert den Rücktritt von Michael Schumacher immer noch, glaubt aber an neue Erfolge seines Teams

Luca di Montezemolo und Michael Schumacher
Luca di Montezemolo glaubt an zukünftige Erfolge des Ferrari-Teams
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/sid) - Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo wird Michael Schumacher beim Saisonauftakt der Formel 1 vermissen, ist aber sicher, dass sein Rennstall auch ohne den zurückgetretenen siebenmaligen Weltmeister neue Siege feiern wird: "Es wird komisch sein, eine Weltmeisterschaft ohne Schumacher zu beginnen. Es ist noch komischer, wenn ich denke, dass Schumacher noch vor fünf Monaten ein großartiger Hauptakteur der Formel 1 war. Doch so ist das Leben, so ist der Sport. Man muss in die Zukunft blicken", sagte Montezemolo im Interview mit der italienischen Sporttageszeitung 'Gazzetta dello Sport' am Donnerstag.

"Schumacher hat auch abseits der Piste eine Leere hinterlassen. Bei uns hat es weder Polemik noch Spannungen gegeben. Es ist logisch, dass er uns fehlt. Jetzt heißt die Herausforderung, ohne Schumacher zu siegen, und dies mit einer Mannschaft aus Personen, die im Team gewachsen sind", ergänzte der Ferrari- und Fiat-Chef.

"Auch Ross Brawn wird dem Team fehlen. Doch Ferrari verfügt über Personen, die Schlüsselpositionen übernehmen können. Die Kraft unseres Unternehmens ist es, dass wir stets auch über eine Nummer zwei verfügen, die einsteigen kann", erklärte Montezemolo.

Er habe vollstes Vertrauen zu seinen Piloten Felipe Massa und Kimi Raikkönen: "Ich bin mit Massas Resultaten bei den Wintertests sehr zufrieden. Ich bin zur gleichen Zeit auch von den großen Fähigkeiten von Raikkönen überzeugt", erklärte der Ferrari-Boss. Eine Stallorder werde es nicht geben: "Bei Ferrari hat es nie einen ersten und zweiten Piloten gegeben. Darüber entscheidet einzig die Uhr", betonte Montezemolo.

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