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Lauda sieht keinen Einbruch bei Ferrari

19. März 2007 - 11:08 Uhr

Niki Lauda hofft, dass Kimi Räikkönen nicht in alte Gewohnheiten zurückfällt, und schätzt Ferrari nicht schlechter als mit Michael Schumacher ein

Niki Lauda
Niki Lauda glaubt, dass Kimi Räikkönen bei Ferrari funktionieren wird
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Niki Lauda muss es wissen: 1975 und 1977 wurde er auf Ferrari Weltmeister, 1984 auf McLaren - und daher glaubt er, dass Kimi Räikkönen nach seinem Einstandssieg gestern in Melbourne eine große Zukunft in Maranello vor sich hat. Der "Iceman" müsse nur darauf achten, nicht wieder in alte Gewohnheiten zurückzufallen, "denn ich weiß, dass er in McLaren nicht allzu viel investiert hat."

"Ich hoffe", so Lauda, "dass er jetzt die Disziplin hat, die er - frustriert von vielen Ausfällen - im Vorjahr nicht immer hatte. Vielleicht ist er in seinem neuen Team so motiviert, dass er es bei einer kleinen Feier belässt und dann sofort nachdenkt, wie er besser werden kann. So hat es nämlich Schumacher auch immer gemacht - und der hatte Erfolg. Man darf in der Formel 1 nie stillstehen, sondern muss sich immer weiterentwickeln."

Der Österreicher sieht auch keine Gefahr mehr für einen Ferrari-Einbruch: "Die Leute haben gedacht, Ferrari würde nach Michaels Weggang zerfallen. Das ist bestimmt nicht der Fall. Ferrari ist sicher nicht schlechter als zu Michaels Zeiten. Sie sind mindestens genauso gut oder vielleicht sogar besser, weil ein neuer Fahrer neue Motivation mit sich bringt und Dinge auf positive Art und Weise verändern kann", analysierte er.

Außerdem ist Lauda der Meinung, dass Räikkönen nichts Besseres hätte passieren können als ein Sieg im ersten Rennen, zumal Teamkollege Felipe Massa, der bei Ferrari ja quasi einen "Heimvorteil" hat, wegen des Pechs im Qualifying nur Sechster wurde: "Nach Kimis Leistung hier hat er im Team sicher kein Handicap mehr", sagte er.

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