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Hamilton Schnellster bei Regen in Malaysia
Am vorletzten Testtag in Malaysia setzte sich bei schlechten Bedingungen Hamilton trotz eines Öllecks durch - Probleme auch bei Heidfeld
(Motorsport-Total.com) - Nach zwei extrem heißen Testtagen in Malaysia fanden die zehn anwesenden Teams heute einen nassen Sepang International Circuit vor: Gleich zu Beginn war die Strecke nach nächtlichem Regen äußerst rutschig, bis kurz vor Mittag trocknete es wegen der hohen Temperaturen wieder ab, doch ein weiterer Schauer am Nachmittag verhinderte vollen Testbetrieb.
Bestzeit fuhr bei diesen widrigen Verhältnissen Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes/57 Runden) in 1:35.918 Minuten. Dabei verlief der Tag für den jungen Briten nicht reibungslos: Gegen Mittag rollte sein MP4-22 wegen eines Öllecks mit einer Rauchwolke aus. Seine Crew konnte den Schaden jedoch rasch reparieren - und gleich im nächsten Stint fuhr er seine schnellste Runde, mit der er 0,220 Sekunden Vorsprung auf Mark Webber (Red-Bull-Renault/62 Runden) hatte.

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Auch Nick Heidfeld (BMW Sauber F1 Team) wurde von ähnlichen technischen Problemen eingeholt: Der F1.07 des Deutschen erlitt ebenfalls ein Ölleck, was zu einem kleinen Feuer führte, durch das das Bodywork beschädigt wurde. Somit konnte er unterm Strich nur 35 Runden drehen - der vorletzte Platz mit 2,633 Sekunden ist also keineswegs aussagekräftig. Langsamer war nur noch Heikki Kovalainen (10./Renault/+ 3,736/20 Runden).
Auf den Positionen drei bis acht klassierten sich Ralf Schumacher (Toyota/+ 0,782/69 Runden), Vitantonio Liuzzi (Toro-Rosso-Ferrari/+ 0,794/56 Runden), Felipe Massa (Ferrari/+ 1,029/64 Runden), Nico Rosberg (Williams-Toyota/+ 1,152/71 Runden), Jenson Button (Honda/+ 1,554/92 Runden) und Anthony Davidson (Super-Aguri-Honda/+ 1,688/44 Runden). Wegen der sehr kurzen Trockenphasen ist das Kräfteverhältnis aber mit Vorsicht zu genießen.
Weil die Teams ohnehin bis zum Rennen nächste Woche in Malaysia bleiben und heute klarerweise nicht die erhofften Erkenntnisse gewonnen werden konnten, hat man sich kurzerhand darauf verständigt, den ursprünglich für drei Tage geplanten Test bis morgen zu verlängern. Nicht mit von der Partie sein werden lediglich Spyker, die ja diese Woche ohnehin nicht anwesend waren, und die Scuderia Toro Rosso.











