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Fisichella: "Renault fehlt eine halbe Sekunde"

06. März 2007 - 09:12 Uhr

Renault-Pilot Giancarlo Fisichella sieht sein Team derzeit klar hinter Ferrari und McLaren-Mercedes

Giancarlo Fisichella
Giancarlo Fisichella glaubt, dass Renault das Zepter vorerst abgegeben hat
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im vergangenen Jahr hatte das Renault-Team unter dem Strich das beste Auto - man gewann sowohl die Fahrer- als auch die Konstrukteurswertung und das, obwohl mitten in der Saison die Verwendung von Schwingungstilgern verboten wurde, um die der R26 konzeptionell aufgebaut war.

Bei den bisherigen Wintertestfahrten zeichnet sich ab, dass die Franzosen mit dem R27 noch nicht schnell genug sind, um mit Ferrari und McLaren-Mercedes mithalten zu können. Vor allem mit den neuen Bridgestone-Einheitsreifen arbeitet das Chassis noch nicht optimal zusammen, das kostet das Team in jeder Runde einige Zehntelsekunden, was in der "Königsklasse des Motorsports" eine kleine Welt ist.

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"Wir haben im Moment ein paar Probleme, wir müssen noch etwas Speed finden"
Giancarlo Fisichella

"Wir haben im Moment ein paar Probleme, wir müssen noch etwas Speed finden", so Giancarlo Fisichella gegenüber der 'Herald Sun'. Nach Angabe des Römers hinke man derzeit der Konkurrenz pro Runde um rund eine halbe Sekunde hinterher - zu viel, um beim Saisonauftakt in Melbourne unter normalen Umständen ein Wort um den Sieg mitsprechen zu können.

"Ferrari und McLaren sind uns im Moment einen Schritt voraus", so der 34-Jährige weiter. "McLaren und Ferrari sind stärker als wir und zwar mindestens um eine halbe Sekunde. Das ist eine Menge."

Es scheint so, als hätte der Rennstall um Teamchef Flavio Briatore den Vorsprung, den man während der vergangenen zwei Jahre noch auf die Konkurrenz hatte, binnen eines Winters eingebüßt: "Wir sind nicht so schnell wie vor zwei Jahren, als ich in Australien gewinnen konnte, und auch nicht so schnell wie im vergangenen Jahr."

Giancarlo Fisichella
Dem Renault R27 fehlt derzeit rund eine halbe Sekunde auf die Konkurrenz
© xpb.cc

Den Saisonauftakt hat der Rennfahrer aus Rom aber noch nicht komplett abgeschrieben: "Wir werden für das erste Rennen in Australien ein paar neue Teile haben. Das Wichtigste ist nun, dass wir etwas mehr Speed finden können. Das Ziel ist es zu gewinnen, aber das hängt von der Konkurrenzfähigkeit des Autos ab. Wenn wir in der Lage sind, den Speed der vergangenen Jahre zu haben, dann ist es möglich, ansonsten nicht. Die Zuverlässigkeit ist ziemlich gut, aber wir brauchen etwas mehr Speed."

Fisichella gesteht ein, dass die Experten möglicherweise Recht haben, wenn sie sagen, dass das Team noch nicht das Optimum aus den Bridgestone-Reifen herausholen kann: "Wir haben Probleme, mit dem Auto zu fahren. Die Haftung ist alles in allem nicht großartig. Das liegt womöglich am Abtrieb, vielleicht sind aber auch die Reifen ein Grund."

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