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FIA erklärt neuen Ferrari für legal

27. März 2007 - 11:21 Uhr

Nach Melbourne kamen Zweifel an der Legalität des neuen Ferrari F2007 auf, die FIA soll nun jedoch grünes Licht gegeben haben

Kimi Räikkönen
Alles wie gehabt: Die Schnellsten werden in ein schiefes Licht gerückt...
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Saisonauftakt in Australien äußerte McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis öffentlich Zweifel an der Legalität des Ferrari F2007. Angeblich, so der Brite, verfüge das Auto über einen flexiblen Unterboden. Auch einer der vielen Zusatzflügel wurde von ihm bei FIA-Inspektor Charlie Whiting beanstandet.

Tatsächlich nahm Whiting im Parc Fermé die Autos etwas genauer als sonst unter die Lupe, weil auch über den Unterboden des BMW Sauber F1.07 diverse Gerüchte kursierten. Allerdings gab die FIA anschließend grünes Licht - alles sei im Rahmen. Dass gerade am ersten Rennwochenende des Jahres die Neukonstruktionen stärker als sonst begutachtet werden, ist an sich ja sowieso keineswegs ungewöhnlich.

'Motorsport-Total.com'-Experte Marc Surer kann sich jedenfalls nicht vorstellen, dass aus der Angelegenheit ein ähnlich großer Wirbel entsteht wie vor einem Jahr um die flexiblen Flügel. Vielmehr hält er die Sticheleien der Ferrari-Gegner angesichts der Dominanz des F2007 für Ratlosigkeit: "Es ist meistens so: Die, die am lautesten vermuten, haben es wahrscheinlich selbst auch schon ausprobiert", winkte der Schweizer ab.

Doch wie funktioniert ein flexibler Unterboden eigentlich? "Normalerweise wird die Luft unter dem Auto beschleunigt, wodurch sich das Auto auf den Boden saugt. Das hat einen Saugnapfeffekt, der auch bremst. Wenn das bei höherer Geschwindigkeit weniger wird, würde das Auto leichter laufen. Das wäre für mich die logische Erklärung", erklärte Surer. Oder, anders ausgedrückt: mehr Topspeed bei gleicher Bodenhaftung in den Kurven.

Tatsächlich waren Kimi Räikkönen und Felipe Massa auf den Geraden immer unter den Schnellsten, so frappierend wie phasenweise in der Saison 2006 waren die Topspeeds aber bei weitem nicht. Interessant: Im Rennen waren die beiden um knapp zwei km/h langsamer als die Williams-Toyota-Boliden, während sie im Qualifying die besten Höchstgeschwindigkeiten erzielten - diesmal um rund zwei km/h vor der Konkurrenz...

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