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Button ohne Hoffnung aber mit Mut

17. März 2007 - 03:40 Uhr

Ergebnisse stehen für den Honda-Piloten in Melbourne gar nicht im Vordergrund, vielmehr gehe es um eine weitere Fehleranalyse

Jenson Button
Jenson Button möchte die Probleme mit dem RA107 einfach nur schnell lösen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Vor einem Jahr reiste das Honda-Team zum ersten Rennen in Bahrain im Glauben, man könne im Konzert der ganz Großen mitspielen. Doch als schnellstes Team der Testfahrten war man in der Saison der Konkurrenz wieder unterlegen. Gegen Saisonende dann holte Honda auf, Jenson Button fuhr ein starkes Schlussdrittel der Saison.

Doch 2007 ist wieder alles anders. Button weiß, dass er in Australien nicht einmal einen Hauch einer Chance haben wird, vorn mitzufahren. "Es ist wirklich enttäuschend, hierher zu kommen und zu wissen, dass man nicht um Podestplätze oder Siege mitfahren kann", erklärte er. "Aber wir müssen realistisch sein."

Somit stehe in Melbourne nicht das Ergebnis im Vordergrund, sondern die weitere Fehleranalyse. "Momentan arbeiten wir an einigen Dingen, die dann in Malaysia kommen sollten", fuhr er fort. "Aber es gibt auch andere Gebiete, auf denen wir noch verstehen müssen, was wir dort verlieren. Und das können wir nur herausfinden, wenn wir mit den anderen Autos auf der Strecke sind."

Trotz der aussichtslosen Situation möchte sich Button nicht entmutigen lassen. "Wir sollten das nicht zu negativ sehen, wir müssen uns einfach anstrengen", erklärte er. "Wir haben das Auto schon stark verbessert, aber wir sind natürlich nicht dort, wo wir eigentlich sein wollten." Das Grundproblem ist dabei schnell beschrieben: "ein instabiles Heck und generell weniger Abtrieb als Ferrari und McLaren."

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