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Button klagt über zu wenig Frontabtrieb

18. März 2007 - 11:34 Uhr

Jenson Button machte in Melbourne wegen zu wenig Abtrieb an der Vorderachse keinen Stich - Konzept des Frontflügels möglicherweise falsch

Jenson Button vor Rubens Barrichello
Jenson Buttons Honda RA107 funktioniert noch immer nicht nach Wunsch
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Immerhin sah Jenson Button heute in Melbourne die Zielflagge, doch als 15. mit Durchfahrstrafe und einer Runde Rückstand machte er in Wahrheit keinen Stich. Woran es liegt, scheint nun jedoch ein bisschen klarer zu werden: Ein gravierender Fehler im Design des Frontflügels könnte die Ursache von Hondas Unterlegenheit sein.

Bisher tappten die Japaner im Dunkeln, in Melbourne äußerten die schlauen Köpfe hinter dem RA107 aber erstmals den Verdacht, dass das Problem aerodynamischer Natur sein könnte. Vereinfacht ausgedrückt: Durch einen konzeptionellen Fehler des Frontflügeldesigns entstehen offenbar Luftverwirbelungen, durch die das Profil des Flügels nicht greift, was wiederum einen massiven Verlust an Abtrieb nach sich zieht.

"Das war kein guter Tag. Ich hatte Untersteuern und musste früher als geplant an die Box kommen, weil das Auto so schlecht war. Als ich ein zweites Mal hereinkam, stellten wir den Frontflügel steiler, aber das machte keinen Unterschied", seufzte Button, der jedoch hofft, dass sich die Vermutungen der Ingenieure bestätigen: "Sollte das wirklich der Fall sein, dann wissen wir wenigstens, was wir ändern müssen."

Und zwar am besten gleich nächste Woche in Malaysia: "Wir haben vor dem nächsten Rennen einen Test - und davon müssen wir jede Sekunde nutzen. Hoffentlich war das heute nur ein Rennen zum Wegwerfen, hoffentlich läuft es in Malaysia besser. Sobald wir wissen, wo unsere Probleme genau liegen und was wir dagegen tun können, haben wir drei Wochen Zeit, um zu handeln", gab der Brite abschließend zu Protokoll.

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