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Brawn: "Michael hatte keinen Nummer-1-Vertrag"

13. März 2007 - 11:40 Uhr

Der ehemalige Ferrari-Technikchef Ross Brawn wies jetzt Spekulationen zurück, Michael Schumachers Status bei Ferrari sei vertraglich festgelegt gewesen

Michael Schumacher und Ross Brawn
Michael Schumacher und Ross Brawn haben ein jahrelang zusammengearbeitet
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Michael Schumacher war die klare Nummer 1 bei Ferrari, das steht fest. Ehemalige Teamkollegen beklagten im Nachhinein, sie hätten sich dem Superstar im Team unterordnen müssen. Jahrelang galt als ungeschriebenes Gesetz, dass man als Schumacher-Teamkollege automatisch die Nummer 2 bleiben würde. Hinter vorgehaltener Hand wurde sogar immer wieder gemunkelt, der Nummer-1-Status Schumachers sei vertraglich festgelegt worden. Solche Spekulationen hat der ehemalige Ferrari-Technikchef Ross Brawn jetzt zurückgewiesen.

"So weit ich das mitbekommen habe, wurde so etwas nie in seinen Vertrag geschrieben", erklärte Brawn, der sich derzeit eine Auszeit vom Rennsport nimmt, gegenüber 'BBC Sport'. "Das Einzige, was festgelegt war, ist dass das Ersatzauto für Michael vorbereitet wurde."

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Brawn räumte ein, dass Schumacher natürlich bei Ferrari einen höheren Status hatte als seine Teamkollegen, aber: "Michael erreichte seine Sonderstellung auf ganz natürlichem Wege - nämlich indem er der Schnellste war." Genau dasselbe werde man auch in diesem Jahr bei Ferrari beobachten können, prophezeite der Brite: "Da wird sich wieder eine ganz natürliche Ordnung ergeben." Sprich: Wer von Felipe Massa und Kimi Räikkönen der Schnellere ist, der wird auch die Nummer 1 im Team werden.

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