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BMW Motorsport: Hightech für die Serie
BMW Motorsport Direktor Mario Theissen erklärt, was sein Team besser macht als Toyota, und spricht über Formel-1-Hightech für die Serie
(Motorsport-Total.com) - Schon seit sechs Jahren betreibt Toyota Grand-Prix-Sport, doch die Japaner warten nach wie vor auf ihren ersten Sieg. BMW befindet sich mit dem eigenen Rennstall hingegen erst im zweiten Jahr, ist aber schon viel weiter als die angesprochene Konkurrenz. BMW Motorsport Direktor Mario Theissen hat eine Idee, woran das liegen könnte.
Seiner Meinung nach ist es nicht optimal, wenn ein Formel-1-Team quasi als separate Einheit zum Mutterkonzern betrieben wird, wie es bei Toyota der Fall ist. Die Japaner betreiben ihre Motorsportaktivitäten in Europa ja über die Fabrik in Köln, in der John Howett als Präsident der Toyota Motorsport GmbH das Sagen hat. Vom 'Spiegel' auf diese Konstellation angesprochen sagte Theissen: "Es kann ein Problem sein."
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Bei BMW sei die Vernetzung zwischen Motorsportabteilung und Konzern - beide sind in München beheimatet - viel enger: "Wir haben BMW Motorsport schon separat aufgestellt, aber sehr eng angelehnt an die Mutterfirma. Wir haben ganz bewusst enge Verbindungen geschaffen zwischen der Renntechnologie und der Serientechnologie, wo wir uns gegenseitig befruchten", erklärte der Deutsche.
Zum Beispiel: "Mit dem Formel-1-Projekt haben wir auch eine Formel-1-Gießerei aufgebaut, die auf dem Gelände unserer Seriengießerei in Landshut steht. Die wird nicht von BMW Motorsport betrieben, sondern von den Leuten, die auch Serienmotoren gießen. Die haben ein Hightech- und Highspeedlabor in ihrem Bereich und können automatisch, alles, was sie da lernen, für die Serie nutzen", so Theissen.
"Das führt dazu, dass im ganzen Konzern eine hohe Motivation für den Motorsport vorhanden ist. Ob das bei einer Konstellation wie der bei Toyota auch so gegeben ist, kann man bezweifeln", analysierte er.










