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Auch Red Bull Racing droht ein Protest
Nach dem Qualifying könnte gegen die Kundenautos Protest eingelegt werden - Red Bull Racing scheint ebenfalls betroffen zu sein
(Motorsport-Total.com) - Spyker-Teamchef Colin Kolles hat bereits gestern angekündigt, dass er heute nach dem Qualifying in Melbourne gegen die Kundenautos von Toro Rosso und Super Aguri Protest einlegen könnte - und nach den Top-10-Platzierungen von Anthony Davidson und Takuma Sato im dritten Freien Training dürfte er in seiner Überzeugung nur noch bestärkt worden sein.
Neu in dieser Diskussion ist, dass angeblich auch Red Bull Racing vom Spyker-Protest betroffen sein könnte, denn das A-Team des österreichischen Energydrink-Herstellers ließ seinen RB3 genau wie Toro Rosso von einer übergeordneten Firma namens Red Bull Technologies entwickeln, die eigens geschaffen wurde, um das Reglement zu umgehen. Red Bull Technologies beliefert beide Red-Bull-Teams und beschäftigt unter anderem Stardesigner Adrian Newey.

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Aus dem Williams-Team, das ebenfalls strikt gegen den Einsatz von Kundenautos ist, war zuletzt zu vernehmen, dass man möglicherweise doch nicht protestieren wird, allerdings scheint das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen zu sein. Teamchef Frank Williams ist nämlich nicht persönlich im Fahrerlager anwesend, hat aber sicherheitshalber einen Anwalt nach Melbourne geschickt, falls es zu einer rechtlichen Auseinandersetzung kommen sollte.









