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Toyota-Team schöpft Hoffnung

24. Februar 2007 - 19:05 Uhr

Nach dem dritten von insgesamt sechs Bahrain-Testtagen wittert man im Toyota-Rennstall zumindest etwas Morgenluft

Franck Montagny
Franck Montagny bei den Testfahrten am Samstag in Bahrain
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Am letzten Testtag in dieser Woche in Bahrain löste bei Toyota Testfahrer Franck Montagny Stammfahrer Ralf Schumacher ab. Das Team machte erneut Fortschritte bei der Weiterentwicklung des TF107, dabei half auch am Samstag Jarno Trulli, der sich auf Setup-Optionen mit dem neuen Aerodynamik-Paket konzentrierte, der allerdings am Morgen wegen Problemen mit dem Getriebe gestoppt wurde und am Mittag eine weitere rote Flagge auslöste, als er auf der Strecke stehen blieb. Montagny hatte keine technischen Probleme, er spulte am Morgen mehr als eine Renndistanz ab.

Jarno Trulli: "Das Positive an diesem Tag ist die Tatsache, dass ich beinahe zwei Renndistanzen abspulen konnte, was uns sehr hilfreich sein sollte. Leider waren meine Rundenzeiten nicht so gut, aber das lag eher daran, dass wir uns auf Longruns konzentrierten und nicht auf Qualifying-Simulationen. Es war ein ordentlicher Tag und die Runden, die ich fuhr, haben uns geholfen, verschiedene Dinge am Auto zu bewerten, inklusive unseres neuen Aerodynamik-Pakets."

Franck Montagny: "Dies war ein interessanter Tag, denn beide Autos fuhren mehr als hundert Runden. Heute Morgen waren wir in der Lage, ohne Probleme eine Renndistanz abzuspulen. Leider war meine schnellste Rundenzeit nicht gut genug. Das war enttäuschend, aber Schritt für Schritt werden wir diese finden."

"Es war wichtig, dass wir unser Programm abgeschlossen haben und mit dem neuen Getriebe eine Renndistanz abspulen konnten. Wir haben am Nachmittag zudem an neuen Aerodynamik-Teilen gearbeitet und nun werden wir sehen, wie dies in der kommenden Woche in der Kombination funktionieren wird."

"Wir haben den ersten Teil des Bahrain-Tests in positiver Manier beendet, indem wir mit beiden Autos eine Menge Kilometer abspulten, ohne größere Probleme zu haben", so Chefrenningenieur Dieter Gass. "Wir hatten über die Mittagszeit an Francks Auto einen geplanten Motor- und Getriebewechsel. Das hat etwas mehr Zeit gekostet, als wir erwartet hatten, aber dennoch konnte er das Programm wie geplant abhaken, was gut war."

"Jarno hat sich ebenfalls durch unser Programm gearbeitet und fand ein paar interessante Dinge in Bezug auf das Setup. Wir werden nun die Arbeit analysieren müssen, die wir in dieser Woche erledigt haben und uns während des kommenden Tests ein wenig mehr auf die Leistung konzentrieren."

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