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Bridgestone: Keine Probleme mit den Reifen

25. Februar 2007 - 09:38 Uhr

In diesem Jahr rüstet Bridgestone das gesamte Feld mit Einheitsreifen aus, ein heikles Unterfangen, das in den Augen der Japaner aber gelungen ist

Bridgestone Motorsport
Bridgestone ist mit den Ergebnissen des bisherigen Manama-Tests zufrieden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Als bekannt wurde, dass sich Michelin am Ende der vergangenen Formel-1-Saison aus dem Sport zurückziehen wird, da traten bei einigen Teamchefs Sorgenfalten auf, denn sie befürchteten, dass Bridgestone aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit Ferrari die Italiener bevorzugen könnte, oder dass der Rennstall aus Maranello zumindest von seiner umfangreichen Erfahrung mit dem japanischen Gummi profitieren kann.

Doch der Reifenhersteller aus Tokio hat versucht, einen Reifen herzustellen, der ein wesentlich breiteres Fenster bietet, in dem der Reifen funktioniert. Dadurch soll gewährleistet sein, dass die Reifen nach Möglichkeit an allen Autos gut funktionieren und nicht ein Team bevorzugt wird. Dass das Ex-Michelin-Team BMW Sauber im Moment so weit vorne mitmischt, ist ein Zeichen dafür, dass dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden konnte.

Beim großen Bahrain-Test beschwerten sich nach dem ersten Tag ein paar Fahrer über mangelhafte Haftung der härteren Mischung und in der Tat war diese um rund eine Sekunde langsamer als die weichere. "Ideal ist eine halbe Sekunde", weiß Kees van der Grint von Bridgestone. Doch alles war im grünen Bereich, als erst einmal Gummiabrieb auf dem Kurs lag, pendelte sich die Differenz auf 0,6 Sekunden ein.

"Ich würde nicht sagen, dass wir Probleme mit den Reifen haben", so van der Grint gegenüber 'autosport.com'. "Mechanisch gesehen gibt es keine Probleme. Vielleicht kämpfen einige Teams mehr als andere, manche haben sich besser angepasst als andere, aber es gibt kein Problem."

Bis auf Williams und Spyker wohnten, beziehungsweise wohnen alle Rennställe den Versuchen auf dem Kurs von Manama bei. Natürlich wird Bridgestone auch die beiden anderen Partnerteams über die Ergebnisse der Versuche informieren, doch möglicherweise werden die beiden Teams die verpassten Tage vermissen: "Sie haben einen Grund, warum sie nicht hier sind, aber manchmal ist das, was auf dem Papier steht, anders als das, was die Fahrer fühlen."

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