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'ING' freut sich auf Zusammenarbeit mit Renault
Die niederländische Großbank 'ING' pumpt pro Jahr 45 Millionen Euro in das Renault-Team - Ferrari und McLaren-Mercedes wurden abgelehnt
(Motorsport-Total.com) - Nach wochenlangen Gerüchten wurde 'ING' im vergangenen Oktober offiziell als neuer Renault-Hauptsponsor vorgestellt, weil der Vertrag mit der Zigarettenmarke 'Mild Seven' aufgrund der internationalen Tabakwerbeverbote nicht mehr verlängert werden konnte. Heute stellte Renault den neuen R27 in Amsterdam, der Heimat von 'ING', vor.
Gerüchten zufolge wird 'ING' im Laufe des bis Ende 2009 laufenden Vertrags 45 Millionen Euro pro Saison in das französische Formel-1-Team investieren. Im Gegenzug bekommt die Bank große Werbeflächen auf den Renault-Boliden, vor allem im Heckbereich. Darüber hinaus werden die 'ING'-Logos natürlich auch auf der Teambekleidung und so weiter aufscheinen - und auch beim Australien-Grand-Prix, mit dem ein separates Sponsoring vereinbart wurde.
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Logos und Banner
"Unser Formel-1-Programm", erklärte 'ING'-Geschäftsführer Michel Tilmant im Rahmen einer Pressekonferenz, "ist eine globale Sponsoringinitiative, die uns dabei helfen wird, das Bewusstsein für eine einheitliche 'ING'-Marke auf der ganzen Welt zu erhöhen. Die Formel 1 ist derzeit die beste Plattform für ein globales Sponsoringprogramm, weil sie das Potenzial hat, einen breiten Kundenstamm zu erreichen."
"Wir haben uns für Renault als erwiesenes Topteam entschieden", fuhr der Belgier fort. "Wir sind davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit dem Renault-Team unsere Ziele beflügeln wird, Teamwork, Leistungskultur und permanenten Fortschritt zu ermutigen. Ich bin zuversichtlich, dass das Renault-Team in den nächsten Jahren sehr konkurrenzfähig bleiben wird, und wünsche ihm viel Erfolg in der kommenden Saison."
Tilmant ließ auch durchblicken, dass 'ING' im vergangenen Sommer mit mehreren Teams Gespräche führte, man habe sich jedoch schlussendlich für Renault entschieden. Ferrari und McLaren-Mercedes wären ebenfalls mögliche Kandidaten gewesen, doch Ferrari hatte bereits 'Marlboro' als Hauptsponsor, McLaren-Mercedes 'Vodafone'. Renault hatte hingegen ohnehin die durch 'Mild Seven' entstandene Lücke zu füllen.









