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Auch Prodrive plädiert für Kundenautos

30. Januar 2007 - 09:32 Uhr

Prodrive-Chef David Richards hat für die Williams-Kritik an den geplanten Kundenautos in der Formel 1 kein Verständnis

Dave Richards
Hat kein Verständnis für die Kritik von Frank Williams: David Richards
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Zwei Teams, nämlich Toro Rosso und Super Aguri, wollen schon 2007 ein Red-Bull- beziehungsweise Honda-Kundenchassis einsetzen - ein Plan, gegen den die von Spyker und Williams angeführte Konkurrenz Sturm läuft. Eine Entscheidung in dieser Sache gibt es noch nicht, ein rechtlicher Showdown beim Saisonauftakt in Australien gilt als nicht ausgeschlossen.

Zuletzt hatte sich Frank Williams dahingehend nachdenklich geäußert, dass Kundenautos nicht im traditionellen Sinne des Sports seien, weil sich in der Formel 1 neben dem besten Fahrer auch das beste Auto beziehungsweise der beste Konstrukteur durchsetzen sollten. Der Brite protestierte damit gegen die Kundenautopläne für 2007, verurteilte diese aber auch für 2008, wenn sie ja vom Reglement her ohnehin zulässig sein werden.

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Das geht wiederum Prodrive-Chef David Richards, der selbst als Partnerteam von McLaren-Mercedes agieren möchte, gegen den Strich: "Keine Frage, Kundenautos werden ab 2008 erlaubt sein", hielt er gegenüber dem 'Guardian' fest. "Williams hat sich in die Weltmeisterschaft 2008 eingeschrieben und damit diese Bedingung akzeptiert. Die Situation erscheint mir völlig klar."

Prodrive wird 2008 bekanntlich als zwölftes Team in die Formel 1 einsteigen, allerdings nicht mit eigenem Chassis und Motor, sondern mit einem angekauften Gesamtpaket.

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