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Alonso: Truppenbesuch und militärische Ehrung

14. November 2006 - 10:19 Uhr

Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso besuchte am Montag die im Libanon stationierte spanische UN-Truppe

Fernando Alonso
Fernando Alonso stattete den spanischen UN-Turppen im Libanon einen Besuch ab
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonso schwebte am Montag im Süden des Libanon ein, um den spanischen Truppen einen Besuch abzustatten. Der amtierende Formel-1-Weltmeister traf sich mit seinen Landsleuten, die in dem Land Teil der UN-Friedenstruppen sind. Dem Rennfahrer wurde dabei von General Juan Baptist Garcia Sánchez der Titel der Ehrenlegion verliehen, in Anerkennung seiner Verdienste als Vorbild für die Jugend.

Der 25-Jährige zeigte sich nach dem mehrstündigen Besuch beeindruckt von der Arbeit des Militärs vor Ort: "Die Arbeit der Soldaten ist bewundernswert, die Truppe hat mich beeindruckt", so Alonso gegenüber der 'AS'. "Man muss ihnen für ihre Arbeit danken. Dies sind großartigen Menschen, die eine tolle Kameradschaft demonstrieren", meinte der Rennfahrer, der angesichts der Ausrüstung sogar einige Parallelen zur Formel 1 ziehen konnte: "Auch wenn hier die Autos fehlen."

Natürlich sprach Fernando Alonso auch über die kommende Formel-1-Saison, in der er für McLaren-Mercedes an den Start gehen wird: "Wir haben eine Menge Arbeit vor uns. Es wird schwierig werden, ich muss mich bei McLaren erst eingewöhnen. Natürlich gibt es immer Zweifel, aber dies wäre auch der Fall gewesen, wenn ich bei Renault weitergemacht hätte."

Alonso rechnet damit, dass er Ende Dezember oder Anfang Januar ersten Kontakt mit jenem Auto haben wird, mit dem er in der Saison 2007 an den Start gehen wird: "Zunächst einmal muss ich mich mit allen Knöpfen am Lenkrad vertraut machen, welche ich nicht kenne und von denen ich davon ausgehe, dass sie anders sein werden als in meinem Renault."

Alonso zeigte sich erfreut, dass selbst die Soldaten seine Saison in der "Königsklasse des Motorsports" in diesem Jahr verfolgt haben: "Es ist unglaublich, wie viele Leute mir außerhalb von Spanien die Daumen drücken", so Alonso, der im Verlauf des Tages sogar Zeuge eines (erfolgreichen) Heiratsantrages eines Soldaten wurde.

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