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Yasukawa: "Das wird ganz schön viel Arbeit"

06. Oktober 2006 - 12:46 Uhr

Bridgestones Motorsportdirektor über das Heimrennen in Suzuka, das letzte Rennen in Suzuka und die den bevorstehenden "Monopolismus"

Aguri Suzuki und Hiroshi Yasukawa
Aguri Suzuki und Hiroshi Yasukawa: Zwei Japaner unter sich
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Welche Erwartungen hast du an den Großen Preis von Japan in Suzuka?"
Hiroshi Yasukawa: "Es sind schon 16 Rennen gelaufen, aber nun sieht es so aus, als ginge es erneut bei Null los, denn die Punkte-Situation ist ausgeglichen. Wir sind aus diesem Grund sehr aufgeregt und dieses Rennen in Suzuka und das kommende in Brasilien sind sehr, sehr wichtig. Wir sind aufgeregt angesichts unserer Mission, dass wir gewinnen wollen."

Frage: "Und welche Hoffnungen hast du?"
Yasukawa: "Ich denke, dass unsere technischen Mitarbeiter konzentriert gearbeitet und einen sehr guten Reifen produziert haben. Ich glaube, dass wir unsere Gegner schlagen können."

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Frage: "Welche Gefühle hast du angesichts der Tatsache, dass es das letzte Rennen in Suzuka sein wird?"
Yasukawa: "Nun, Suzuka ist eine sehr traditionelle Strecke und ich verstehe, warum sie viele Fahrer lieben."
Ich verfüge über eine sehr lange Erfahrung in Suzuka, denn als ich jung war, schaute ich mir 1962 zum ersten Mal hier in Suzuka ein Straßenrennen an. Danach bin ich viele, viele Male nach Suzuka gekommen und dieser Kurs hat mich viele Dinge gelernt. Zu dieser Zeit war ich ein Student und ich ging nicht zur Schule, sondern kam hierher! Ich hatte viele Freunde, vor allem Absolventen."

"Dies war für mein Business und für mein Leben eine sehr gute Erfahrung. Ich weiß Suzuka sehr zu schätzen, es ist aus diesem Grund für mich natürlich schade, dass wir kommendes Jahr nach Fuji gehen werden. Dies ist eine der Situationen, die wir in der Formel 1 akzeptieren müssen. Aber eines Tages werde ich mit der Formel 1 nach Suzuka zurückkehren."

Frage: "Ferrari-Rennleiter Jean Todt hat gesagt, dass die Reifen die Meisterschaft entscheiden werden. Was denkst du darüber?"
Yasukawa: "Stimmt das? Oh, das ist für mich sehr schlecht! Das Rennen wird nicht nur durch die Reifen entschieden, sondern durch das Paket: ein gutes Team, einen guten Fahrer, ein gutes Auto und Reifen. Und wenn das Paket gut funktioniert, dann können wir unsere Mission schaffen."

Frage: "Im kommenden Jahr werdet Ihr das gesamte Feld ausrüsten. Wie werdet Ihr das tun, was sind Eure Pläne, was ist mit den roten Reifen, von denen wir gehört haben?"
Yasukawa: "Okay, das sind zwei Fragen. Wir ziehen den Wettbewerb vor, aber leider hört unser Wettbewerber auf. Aus diesem Grund müssen wir allen Teams Reifen zur Verfügung stellen, was bedeutet, dass wir in erster Linie Sicherheit in Bezug auf die Reifen und zweitens Fairness sicherstellen müssen."

"Fairness ist sehr wichtig. Wenn wir ein Team ausstatten, dann ist das nicht gut. Wir müssen in Bezug auf die Reifen allen Teams gleiche Quantität und Qualität bereitstellen. Dies ist eine sehr, sehr harte Aufgabe, denn im Moment statten wir lediglich fünf Teams, zehn Autos aus. Im kommenden Jahr jedoch werden es elf Teams und 22 Auto sein, was mehr als doppelt soviel ist. Nach dieser Saison, nach dem Großen Preis von Brasilien, müssen wir all die Logistik und die Lager, die Manpower und alles vorbereiten. Dies ist Frage Nummer eins."

"Kommen wir nun zu den roten Reifen. Ich weiß nichts über rote Reifen, aber im Moment sieht die Regelung vor, dass wir zwei Spezifikationen von Trockenreifen haben und wir sieben Sätze davon jedem Team zur Verfügung stellen. Es ist besser, wenn sie alle am Freitag, Samstag und Sonntag verwendet werden, dann denke ich, dass wir eine sehr gute Fairness erzielen können. Das ist die Idee."

"Aber natürlich wird diese Entscheidung von allen Teams und der FIA getroffen. Wir hören sie also an und warten auf ihre Entscheidungen. Aber im Hinblick auf die Fairness denken wir, dass dies eine gute Idee ist, denn wir müssen zwei Spezifikationen vorbereiten. Wenn also jeder diese beiden Spezifikationen verwenden muss, dann denken wir, dass dies eine gute Idee ist."

Frage: "Was sind eure Pläne im Hinblick auf das kommende Jahr?"
Yasukawa: "Unser Ziel ist es, allen sichere Reifen und gleiche Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Nun sagt die FIA, dass die Reduzierung der Kosten sehr wichtig ist. Also machen wir uns in Bezug auf die Sicherheitsthemen und Kosten Gedanken."

Frage: "Was wäre die beste Möglichkeit, um die Formel 1 in Japan besser zu bewerben?"
Yasukawa: "Eine gute Leistung eines japanischen Teams oder Fahrers wäre großartig. Das hätte sicherlich Einfluss. Und es wäre großartig, wenn ein japanischer Fahrer gewinnen könnte."