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Wurz: "Es war eine astreine Runde"
Alexander Wurz nach seiner letzten Bestzeit als Freitagsfahrer im Interview über den ersten Tag in Brasilien und den Abschied vom Testpilotendasein
(Motorsport-Total.com/Premiere) - Frage: "Alexander, Bestzeit an deinem letzten Tag als Testfahrer. Happy?"
Alexander Wurz: "Ja. Jetzt ist es aus, Schluss mit lustig! Ich bin schon ganz happy, denn ich wusste nicht, dass meine Runde die schnellste war. Das ist aber jetzt egal - das Testfahren ist vorbei, jetzt kommt das Rennfahren!"
Frage: "Gibt einem so eine Bestzeit am letzten Tag ein gutes Gefühl für den Winter?"
Wurz: "Ich freue mich sehr. Die letzte Runde war fehlerfrei. Ich habe alles rausgequetscht, hatte keinen Verkehr - ich war überrascht, absolut happy, denn es war eine astreine Runde. Wenn ich nächstes Jahr viele solche Runden fahre, dann schaut es gut aus."
Frage: "Kannst du denn das Testfahren jetzt einfach abstreifen oder ist das ein Prozess, der im Winter passieren muss?"
Wurz: "Der Prozess hat schon begonnen, denn man arbeitet bei den Tests schon für nächstes Jahr. Da ist die Einstellung ganz anders. Heute war es ein tolles Freitagstraining, das tut mental gut. Nächstes Jahr werde ich am Freitag auch fahren, aber nicht mehr in dieser Rolle. Das taugt mir. Es ist aber ein langer Prozess, der im Winter kommt, und in Australien wissen wir dann mehr."
Frage: "Inwieweit ist dieses Wochenende für dich wegen des Rücktritts von Michael Schumacher trauriger als sonst?"
Wurz: "Na, das ist mir egal. Das Leben geht immer weiter. Man muss auf Wiedersehen sagen können. Jetzt sagen wir Good bye zum Reifenkrieg, zu Schumacher, zu vielen anderen Dingen, zu den Freitagsfahrern - aber es geht immer nach vorne. Wir werden sicher auch nächstes Jahr eine tolle Formel 1 haben."
Frage: "Wie ist denn dein Eindruck vom Reifenkrieg nach dem ersten Tag?"
Wurz: "Eigentlich ein typisches Freitagstraining. Michelin hat auf eine Runde einen kleinen Vorteil, glaube ich. Allerdings: Wenn mehr Gummiabrieb kommt, steigert sich der Bridgestone mehr als der französische Reifen. Ich glaube, dass Bridgestone im Rennen einen Vorteil haben wird, im Zeittraining könnte es - je nach Wetter - ausgeglichen sein."










