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Toyota hofft auf positiven Abschied aus Suzuka

02. Oktober 2006 - 11:28 Uhr

Nach zuletzt eher ernüchternden Resultaten möchte Toyota beim Heim-Grand-Prix in Suzuka endlich wieder an der Spitze mitmischen

Jarno Trulli
Beim Heimrennen in Suzuka möchte Toyota besonders gut abschneiden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In den letzten acht Rennen landete Toyota siebenmal in den Punkten, dennoch war im Spätsommer eine deutliche Negativtendenz auszumachen. Diese soll beim bevorstehenden Grand Prix in Japan in Suzuka beendet werden, weil man sich vor heimischem Publikum gut präsentieren möchte. 2007 übersiedelt das Rennen dann ja auf die Toyota-Strecke nach Fuji.

"Es ist zehn Jahre her, dass ich erstmals in Suzuka gefahren bin", sagte Ralf Schumacher. "Während meiner Zeit in der Japanischen Formel 3000 lernte ich die Strecke sehr gut kennen - und sie ist immer noch meine Lieblingsstrecke. Sie beinhaltet alle Kurventypen und stellt eine große Herausforderung dar. Es gibt viele wichtige Passagen, speziell den ersten Sektor mit den 'Esses'. Natürlich finde ich schade, dass Suzuka gestrichen wird, aber ich freue mich auch schon auf das Toyota-Rennen in Fuji."


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Schumacher freut sich auf die japanischen Fans

"Für uns Fahrer ist Japan immer schön, denn die japanischen Fans sind sehr enthusiastisch."
Ralf Schumacher

"Für uns Fahrer ist Japan immer schön, denn die japanischen Fans sind sehr enthusiastisch. Dort werden wir immer herzlich aufgenommen. Wenn man Toyota-Fahrer ist, ist Japan umso mehr etwas Besonderes, wie ich bei meiner Pole Position im Vorjahr feststellen durfte. Hoffentlich können wir auch dieses Jahr vorne mitmischen und dann auch im Rennen ein starkes Resultat holen", gab der Deutsche zu Protokoll.

Jarno Trulli freut sich ebenfalls: "Japan ist für jeden bei Toyota eine wichtige Veranstaltung, denn es ist unser Heimrennen, bei dem uns viele Fans anfeuern. Die japanischen Fans lieben die Formel 1 und sind voll bei der Sache, speziell dann, wenn man für ein Heimteam fährt. Japan ist anders als Europa, aber ich komme mit den Japanern gut aus und habe auch japanische Freunde aus meiner Kartzeit. Außerdem habe ich einen japanischen Fanclub, den ich an diesem Wochenende treffen werde", so der Italiener.

Und weiter: "Dies wird mein dritter Japan-Grand-Prix als Toyota-Fahrer, denn 2004 gab ich in Suzuka mein Debüt für das Team. Das erste Mal war ich schon 1990 bei einem Kartrennen an der Strecke. Sie ist sehr schwierig, hat viele verschiedene Kurven, die es für die Fahrer sehr interessant machen", teilte er mit. "In China hatten wir Probleme, aber wir werden unser Bestes geben, um den Fans am Sonntag einen Grund zum Jubeln zu geben."

Besondere Motivation beim Heimrennen

"Für Suzuka sind wir besonders motiviert, weil wir die Toyota-Mitarbeiter und -Fans stolz machen wollen."
Pascal Vasselon

Technikchef Pascal Vasselon kam ebenfalls zu Wort: "Wir bei Toyota geben immer alles, weil in der Formel 1 enormer Druck herrscht, aber für Suzuka sind wir besonders motiviert, weil wir die Toyota-Mitarbeiter und -Fans stolz machen wollen. Dies wird der letzte Japan-Grand-Prix in Suzuka, dann wechselt das Rennen nach Fuji. Ich anerkenne die Geschichte und Tradition von Suzuka, aber ich freue mich auch auf die Herausforderung, auf einer neuen Strecke zu fahren", sagte er.

"Suzuka ist eine Fahrerstrecke, wo man eine gute Highspeedbalance braucht, denn es gibt viele Richtungsänderungen bei mittleren und hohen Geschwindigkeiten. Grip ist immer wichtig, aber diese Balance muss man in Suzuka finden. Das Handling ist entscheidend, das Auto muss berechenbar sein. Für die Bremsen gibt es kaum eine einfachere Strecke, aber sie ist hart zu den Reifen. Bei normalen Bedingungen müsste uns Suzuka liegen. Wir hoffen auf ein starkes Rennen", so der Franzose.