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Spyker MF1 freut sich auf den Japan-Grand-Prix

05. Oktober 2006 - 09:49 Uhr

Tiago Monteiro und Christijan Albers freuen sich auf den Japan-Grand-Prix, während Freitagsmann Adrian Sutil in seiner "zweiten Heimat" überzeugen will

Christijan Albers Tiago Monteiro
Tiago Monteiro und Christijan Albers sind Fans der Strecke in Suzuka
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Spyker ist in der Formel 1 angekommen, und nach den Enttäuschungen des ersten richtigen Spyker-Auftritts in Shanghai soll in Suzuka nun alles besser werden. Zum vorerst letzten Mal wird die Formel 1 auf der Berg- und Talbahn in Japan gastieren, ab 2007 geht es nach Fuji. Am Freitag wird Adrian Sutil für Spyker MF1 im dritten Auto sitzen und seine Streckenkenntnis aus der Japanischen Formel 3 umsetzen.

"Es ist schön, so kurz nach China in Japan zu sein", erklärte Tiago Monteiro. "Aufeinander folgende Rennen bedeuten, dass ich mich zwei Wochen lang auf das Fahren konzentrieren kann, ohne dass ich unterbrochen werde und weg von der Rennstrecke bin. Ich mag Suzuka, denn das Layout ist einzigartig. Kurven wie die '130R' sind in der Formel 1 sehr berühmt und man muss dort toll fahren, um die Fähigkeit es Autos zu maximieren. Ich hatte im Vorjahr hier ein gutes Rennen, daher hoffe ich, dass ich mich noch verbessern kann."

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Auch Christijan Albers freut sich auf das japanische Gastspiel. "Für die Fahrer ist es einer der besten Kurse", so der Niederländer über Suzuka. "Das Layout sorgt dafür, dass man wirklich angreifen und darauf achten kann, möglichst viel Geschwindigkeit und Grip aus dem Auto herauszuholen. Die Leute in Japan lieben die Formel 1 und ich freue mich immer auf die fantastische Atmosphäre. An der Strecke ist schon immer viel los, wenn wir dort ankommen. Das gibt einem für das Rennen einen Extraschub."

Für Sutil ist Suzuka keineswegs eine unbekannte Strecke. "Die Rolle als Freitagstester in Suzuka ist extrem wichtig", erklärte er. "Die Streckenführung und das benötigte Setup beinhalten viel Potenzial, falsche und richtige Einstellungen für das Rennen zu finden. Ich freue mich darauf zu sehen, zu was der M16 hier imstande ist, zumal ich jedes Mal, wenn ich in das Auto steige, immer mehr über das Fahren eines Formel-1-Autos lerne. Nachdem ich in Frankreich Fünftschnellster war, hoffe ich, dass ich wieder meine Fähigkeiten zeigen kann."

"Suzuka ist einer der klassischen Kurse der Formel 1", erklärte Chefingenieur Dominic Harlow. "Bei den Fahrern ist er sehr beliebt und das Layout entspricht einer Acht. Das Team hat unglaublich hart gearbeitet, um die Autos nach China für dieses Rennen umzurüsten. Wir glauben, dass das Streckenlayout mit den hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten, schnellen Kurven und dem rauen Asphalt unserem Auto entgegenkommt. Es gibt Vorhersagen für regnerisches und sogar stürmisches Wetter. Das wird auch in unseren Plänen eine Rolle spielen."

"Japan besitzt ein großes motorsportliches Erbe und spielt in der Formel 1 eine bedeutende Rolle", so Teamchef Colin Kolles. "Für Spyker MF1 ist es wichtig, sich hier gut zu schlagen, denn es ist die Heimat unseres Motorenpartners Toyota. Aber für das Team ist Suzuka ein großer Test, denn die Strecke ist herausfordern und wir hatten nach China nur wenig Zeit. Ich habe keine Zweifel daran, dass wir für ein aufregendes Rennen bereit sein werden. Das Wetter ist nicht vorherzusehen und die Leute sind sehr enthusiastisch. Ich hoffe, dass wir ein gutes Rennen haben werden und dass Spyker MF1 eine gute Leistung abliefern wird."