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Solider Auftakt für Williams in Suzuka

06. Oktober 2006 - 09:39 Uhr

Webber, Rosberg und Wurz landeten deutlich außerhalb der Top 10, dennoch zeigte man sich bei Williams mit dem ersten Trainingstag zufrieden

Alexander Wurz
Das Williams-Team war heute in Suzuka gut, aber nicht überragend unterwegs
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - 1,529, 1,839 und 1,897 Sekunden Rückstand auf den Positionen 14 (Mark Webber), 15 (Nico Rosberg) und 17 (Alexander Wurz) - für Williams verlief der erste Trainingstag eher ernüchternd, wenn man nach den nackten Zahlen geht. Dennoch zeigten sich die Verantwortlichen nach den beiden großteils verregneten Sessions durchaus zufrieden.

"Das Wetter war wechselhaft", erklärte Webber, "aber zumindest konnten wir am Ende ein paar Runden im Trockenen zurücklegen, so dass wir für die Analyse heute Nacht mehr Informationen haben. Es wird nicht einfach, eine Reifenentscheidung zu treffen, aber das ist schließlich für alle gleich. Es sieht so aus, dass wir an unserer Pace noch arbeiten müssen, aber wir konnten uns durch das ganze Programm wühlen, also bin ich happy."

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Rosberg von der Strecke begeistert

"Die Balance des Autos war von Anfang an recht gut."
Nico Rosberg

Suzuka sei "eine großartige Strecke", sagte Rosberg, "daran besteht kein Zweifel! Sie ist nicht einfach zu lernen, muss ich sagen, aber die Balance des Autos war von Anfang an recht gut. Ich fühlte mich auf Anhieb wohl. Alles lief recht gut, auch wenn das Lernen der Strecke schwieriger war als erhofft, weil ich auf trockener Strecke nur einige wenige Runden hatte."

Testfahrer Wurz fügte an: "Wir probierten heute Regenreifen, Intermediates und Rillenreifen aus. Es war ein produktiver Testtag, auch wenn die Zeiten nicht großartig aussehen, weil wir vieles getestet haben. In den letzten acht Minuten konnte ich keine schnellen Runden fahren, weil ich etwas ausprobieren musste. Dadurch stießen wir noch auf eine Verbesserung. Wir haben viele wertvolle Informationen, die Marks und Nicos Job einfacher machen werden", so der Österreicher.

"Wir hatten heute in Suzuka wechselhafte Bedingungen", gab Technikchef Sam Michael zu Protokoll, "was bedeutete, dass wir unser geplantes Programm deutlich abändern mussten. Wir erledigten etwas Arbeit am Setup für feuchte Bedingungen, aber die Bedingungen waren den Großteil des Nachmittags über wirklich gemischt."

Wurz testete zahlreiche Reifenmischungen

"Die Einheit heute hat uns ein paar gute Daten gebracht."
Sam Michael

"In den letzten zehn Minuten der zweiten Einheit war die Strecke gut genug, um mit Trockenreifen zu fahren", meinte Michael. "Wir schickten Alex auf die Strecke, um beide Reifenmischungen zu überprüfen. Die Einsatzfahrzeuge fuhren ebenfalls einen Versuch auf Trockenreifen. Die Einheit heute hat uns ein paar gute Daten gebracht, durch die wir uns heute Abend arbeiten werden, um in Vorbereitung auf das morgige Qualifying unsere Entscheidung zu treffen."

Simon Corbyn, Chefingenieur bei Cosworth, fügte an: "Dies war für Cosworth in Suzuka ein routinemäßiger Freitag, an dem alle drei Motoren zuverlässig liefen. Der Regen war heute ein bedeutsamerer Faktor als die Leistung der Motoren!"