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"Normales Freitagstraining" für Red Bull Racing

20. Oktober 2006 - 22:18 Uhr

Michael Ammermüller war als 14. schnellster Red-Bull-Racing-Pilot zum Auftakt in São Paulo - Stammpiloten verfehlen den Sprung in die Top 20

Robert Doornbos
Robert Doornbos erlitt am ersten Tag einen technischen Motorendefekt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Während Testfahrer Michael Ammermüller als 14. mit 1,889 Sekunden Rückstand einen recht soliden Eindruck hinterließ, schien bei den beiden Stammpiloten heute im Freien Training in Interlagos schon ein wenig die Luft draußen zu sein: David Coulthard und Robert Doornbos, der technische Probleme hatte, verfehlten die Top 20 klar.

Coulthard wusste nichts Außergewöhnliches zu berichten: "Ein normales Freitagstraining. Nichts weiter zu berichten", kommentierte der Schotte seinen Auftritt, der das Training auf dem 24. Rang mit einer Zeit von 1:15.214 Minuten beendete.

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Rang 28 belegte sein Teamkollege Doornbos. Er hatte heute laut eigener Aussage einen eher ruhigen Arbeitstag: "Wirklich ein sehr ruhiger Tag. Heute Morgen fuhren wir nur eine Runde und heute Mittag kürzten wir unser Programm wegen eines Motorproblems, welches momentan noch untersucht wird. Am Ende saß ich am Rand der Strecke und habe den anderen nur noch beim Fahren zugeschaut - aber morgen und am Sonntag werden wir wieder voll dabei sein. Die Strecke lässt sich gut fahren."

Der dritte Fahrer des Teams, Ammermüller, verließ die Strecke etwas niedergeschlagen: "Ich bin ein wenig traurig, da dies der letzte Freitagstest für dieses Jahr war. Wenn es mir möglich ist, würde ich sehr gerne weitere Tests für das Team im nächsten Jahr fahren. Es ist großartig, hier zu fahren, auch weil hier viele Linkskurven sind, welche wirklich auf den Nacken drücken. Es gibt auch viele Bodenwellen auf der Strecke, oft beim Bremsen. Aber jeder hier muss sich mit dem gleichen Problem auseinandersetzen", meinte der junge Deutsche.