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Lauda macht sich Sorgen um Ferrari

16. Oktober 2006 - 15:38 Uhr

Ex-Weltmeister Niki Lauda kann sich nicht vorstellen, dass Kimi Räikkönen das Loch stopfen wird, das Michael Schumacher bei Ferrari hinterlässt

Niki Lauda
Niki Lauda sieht auf Ferrari mit Kimi Räikkönen schwierige Jahre zukommen
© Superfund

(Motorsport-Total.com) - Niki Lauda ist zwar zuversichtlich, dass es Michael Schumacher in dessen Rente gut gehen wird, um das Ferrari-Team macht sich der Ex-Weltmeister aber Sorgen: Ohne den siebenfachen Weltmeister und ohne Schlüsselfiguren wie zum Beispiel Ross Brawn könnte die Erfolgsmannschaft aus Maranello ab 2007 zerfallen, glaubt er.

In einem Beitrag für das österreichische Nachrichtenmagazin 'profil' betonte Lauda, dass er sich um sein Ex-Team "Sorgen" mache: "Schumacher und Ross Brawn, der ebenfalls in Pension geht, reißen dort zwei riesige Löcher. Wenn diese nicht intelligent gestopft werden, kann es ziemlich bergab gehen", so der 57-Jährige, der zwischen 1974 und 1977 selbst für die Roten fuhr und erst von Schumacher als erfolgreichster Ferrari-Pilot aller Zeiten abgelöst wurde.

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"Gespannt bin ich", gab Lauda weiter zu Protokoll, "was dort mit Kimi Raikkönen passiert, der das krasse Gegenteil von Schumacher darstellt. Im Moment sitzt er als finnischer Kleindiscobesucher - ohne ihm jetzt zu nahe treten zu wollen - in einem vollorganisierten Team, in dem er sich um nichts zu kümmern braucht. Die Leadership, die Ferrari braucht und die Schumacher perfekt verkörpert hat, geht ihm völlig ab."

Daher ist sich der heutige Airliner und TV-Experte sicher, dass es mit Ferrari bald bergab gehen wird: "Sicher wird das Auto in der ersten Saisonhälfte noch mithalten, weil bis dato gut gearbeitet wurde. Danach wird es härter. Solange das Auto noch mithält, kann Raikkönen also ruhig weitersaufen. Nach sechs Monaten aber wird sich weisen, ob Ferrari eine Zukunft hat", ging Lauda mit dem "Iceman" hart ins Gericht.