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Keine Probleme im BMW Sauber F1 Team

20. Oktober 2006 - 21:27 Uhr

Nick Heidfeld und Robert Kubica hielten sich in Stammfahrermanier zurück - Sebastian Vettel fuhr im BMW Sauber F1.06 die drittschnellste Zeit

Nick Heidfeld
Auch Nick Heidfeld fuhr einen Abschiedsgruß spazieren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Am Freitag vor dem Saisonfinale fuhr BMW Sauber F1 Team Test- und Ersatzfahrer Sebastian Vettel die drittbeste Rundenzeit. Es ist sein erster Einsatz auf der Rennstrecke von Interlagos, deren Grip-Level stark schwankte. Auch für Robert Kubica und Nick Heidfeld verlief der Auftakt zum Großen Preis von Brasilien problemlos.

"Es war ein guter Freitag. Es war von Vorteil, dass es heute trocken geblieben ist, obwohl Regen angesagt war", begann Sebastian Vettel. "Deshalb haben wir uns in beiden Trainingssitzungen zielgerichtet vorbereiten können. Ich bin viel gefahren und konnte entsprechend viele Daten sammeln. Die Strecke gefällt mir sehr gut. Sie ist sehr holprig, aber es macht Spaß, hier zu fahren."

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Robert Kubica hielt sich stammpilottypisch zurück. "Ich bin nur ein paar Runden gefahren. Die Strecke ist schön zu fahren, aber sie hat noch wenig Grip und ist etwas wellig", so der Pole. "Aber das ist für alle gleich. Für mich war das Training in Ordnung. Ein ganz normaler Freitag, auch wenn ich mich einmal gedreht habe. Ich bin auf eine weiße Linie gekommen, die wohl noch etwas nass war."

"Ich fahre eigentlich sehr gern in Interlagos. Aber heute fand ich es ziemlich schwierig, weil die Balance meines Autos noch nicht gepasst hat", so Nick Heidfeld. "Das Verhalten war einfach nicht konstant. Die Rundenzeiten allerdings waren ziemlich konstant, und das ist positiv."

Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: "Mit dem ersten Trainingstag sind wir zufrieden. Sebastian hat 62 Runden absolviert und ein großes Pensum geschafft. Dabei ging es insbesondere um den Reifenvergleich. Er ist mit der Abstimmung und Performance des Autos soweit zufrieden. Nick und Robert haben noch keine größeren Distanzen zurückgelegt und werden morgen von Sebastians Abstimmungsarbeit profitieren."

"Es gab den ein oder anderen Dreher, technische Probleme hatten wir nicht. Der erfolgreichste Rennfahrer tritt zurück. Michael Schumacher hat viel für den Sport getan. Insbesondere in Deutschland hat er die Formel 1 extrem populär gemacht. Die Schriftzüge 'Danke Michael' bzw. 'Thanks Michael' auf unseren Heckflügeln sind dafür ein Dankeschön."

Willy Rampf, Technischer Direktor: "Die letzten Freitagstrainings der Saison 2006 verliefen bei uns völlig planmäßig. Interlagos ist bekannt dafür, dass sich das Grip-Level der Strecke extrem verbessert. Diese Veränderung muss man beim Auswerten der Daten von Sebastians Reifenvergleich berücksichtigen. Nick und Robert haben wir bewusst erst zum Schluss auf die Strecke geschickt, als die Bedingungen aussagekräftig waren, um die Balance der Autos zu überprüfen."