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Ferrari zum Auftakt nur mit 20 Runden

06. Oktober 2006 - 09:59 Uhr

Die erste Session strichen Felipe Massa und Michael Schumacher komplett, am Nachmittag waren sie in Suzuka jedoch durchaus konkurrenzfähig

Felipe Massa
Felipe Massa war heute in Suzuka sogar schneller als Michael Schumacher
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Als das erste Freie Training in Suzuka vom Regen weggespült wurde, schrieb Michael Schumacher lässig in Jeans ein paar Autogramme - er und Felipe Massa schenkten sich die ersten 60 Minuten dieses Wochenendes komplett. Erst am Nachmittag griffen sie ins Geschehen auf der Strecke ein und sicherten sich die Positionen zwei und drei.

"Insgesamt ein positiver Tag", sagte Massa, der um 0,157 Sekunden schneller war als sein Teamkollege. "Wir konnten wegen des Regens nicht viel fahren, aber gegen Ende der Session ließen die Streckenbedingungen ein paar Runden auf Trockenreifen zu. Die Daten sehen viel versprechend aus. Ich bin mit der Balance halbwegs zufrieden, genau wie mit dem Verhalten der Bridgestone-Reifen. All das bedeutet, dass wir im Qualifying und im Rennen konkurrenzfähig sein können."

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Schumacher wartet mit seiner Analyse noch

"Auto und Reifen scheinen gut zu funktionieren."
Michael Schumacher

Schumacher hielt sich mit seinen Aussagen zurück: "Alles schwer einzuschätzen", teilte er mit. "Auto und Reifen scheinen gut zu funktionieren, es gab keinerlei Probleme. Das Wetter sollte mit jedem Tag besser werden, was nur gut für uns sein kann. Das Team ist guter Dinge, auf die Arbeit konzentriert, daher läuft auch alles andere gut. Im Qualifying werden wir mit Renault um die Spitze kämpfen. Das Rennen? Ich hoffe, es wird gut laufen."

Technikchef Ross Brawn beschwerte sich über das schlechte Wetter, "aber wir haben genug Daten, um das Handling der Reifen grob einschätzen zu können. Die ersten Anzeichen sind positiv. Offensichtlich konnten wir unser geplantes Arbeitsprogramm nicht abschließen, aber wir haben genug Daten, auf die wir nun an den restlichen Tagen aufbauen können. Wir waren und sind immer noch zuversichtlich in Bezug auf unsere Konkurrenzfähigkeit", so der Brite.

Todt erwartet ein gutes Wochenende

"Der heutige Freitag wurde vom Wetter beeinflusst."
Jean Todt

Abschließend äußerte sich auch Teamchef Jean Todt: "Der heutige Freitag wurde vom Wetter beeinflusst, denn dadurch hatten wir wechselhafte Streckenbedingungen", gab der Franzose zu Protokoll. "Angesichts der Wettervorhersage, die man an uns weitergereicht hat, entschlossen wir uns dazu, praktisch nur in den trockenen Minuten zu fahren. Trotzdem sammelten wir genug Daten für das vorletzte Rennen, das wegen der WM-Situation von besonderer Bedeutung ist."

Dass es in den Medien momentan auch einige Störgeräusche gibt - Stichwort: Renault-Unruhen - geht an Todt fast spurlos vorbei. Viel lieber hütet er seine eigenen Schäfchen: "Wir müssen uns auf uns selbst und auf unsere Arbeit konzentrieren, wollen dabei den unausweichlichen Druck vermeiden, der sich in solchen Situationen entwickelt. Gemeinsam mit Bridgestone wollen wir das Maximum aus unserem Paket herausholen", erklärte er.