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Davidson Schnellster bei verregnetem Auftakt

06. Oktober 2006 - 05:10 Uhr

Anthony Davidson fuhr auf nasser Strecke Bestzeit im ersten Freien Training in Suzuka - Vettel, Ammermüller und Sutil solide - Ferrari nicht im Einsatz

Anthony Davidson
Anthony Davidson meisterte die Strecke in Suzuka bei Regen am schnellsten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Genau wie am gestrigen Medientag präsentierte sich Suzuka auch heute Morgen während des ersten Freien Trainings zum Grand Prix von Japan verregnet: Etwas mehr als 20 Grad sowie vor allem eine nasse Strecke erschwerten den 29 gemeldeten Piloten die ersten 60 Minuten dieses vorletzten Wochenendes der laufenden Formel-1-Saison.

Bestzeit fuhr am Ende der doch eher schleppend verlaufenen Session Honda-Testpilot Anthony Davidson, der die schnellste seiner 18 Runden auf dem 5,807 Kilometer langen Kurs in 1:45.349 Minuten meisterte und damit seine nächsten Verfolger relativ deutlich abhängte. Nur Neel Jani (Toro-Rosso-Cosworth/+ 0,789/21 Runden), bei dem es in der Garage einmal Rauch gab, blieb innerhalb von einer Sekunde Rückstand.

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Auf den Positionen drei bis fünf landeten mit Sebastian Vettel (BMW Sauber F1 Team/+ 1,236/20 Runden), der sich ein paar Minuten vor Schluss in der Degner-Kurve fast gedreht hätte, Michael Ammermüller (Red-Bull-Ferrari/+ 1,813/21 Runden) und Adrian Sutil (MF1-Toyota/+ 2,424/21 Runden) die drei deutschen Freitagstestfahrer. Das schwarz-rot-goldene Stammfahrerquartett verzichtete indes komplett auf gezeitete Runden.

Die übrigen Zeiten - insgesamt kamen elf von 29 Teilnehmern in die Wertung - haben so gut wie keine Bedeutung für das Kräfteverhältnis, weil die Strecke im Laufe der Session nicht wirklich abtrocknete. So konnten die Teams auch kaum wertvolle Erkenntnisse gewinnen, weshalb sich das Ferrari-Team dazu entschloss, überhaupt nicht rauszufahren - Michael Schumacher kritzelte stattdessen lieber im Fahrerlager ein paar Autogramme...

Trotz der schlechten Bedingungen verliefen die 60 Minuten jedoch erstaunlich ruhig: Gleich zu Beginn bremste Mark Webber (Williams-Cosworth) ein bisschen zu spät die Schikane an, während Franck Montagny (8./Super-Aguri-Honda/+ 2,569/13 Runden), der zwischenzeitlich dank eines mutigen Intermediate-Experiments sogar in Führung lag, sein Auto in der Degner-Kurve unter der Unterführung unfreiwillig im Kiesbett parkte. Ansonsten war nur wenig los.

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