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Wurz-Bestzeit zum Auftakt in Shanghai

29. September 2006 - 06:11 Uhr

Alexander Wurz setzte sich im ersten Freien Training in China knapp vor Davidson durch - Schumacher Vierter, Renault ohne Rundenzeit

Alexander Wurz
Alexander Wurz setzte endlich mal wieder ein kräftiges Lebenszeichen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bedeckt präsentierte sich der chinesische Himmel zum ersten Freien Training in Shanghai, doch bei 27 Grad Luft- und 30 Grad Asphalttemperatur herrschten dennoch insgesamt gute und vor allem trockene Bedingungen. Vordergründig waren natürlich wieder einmal die Freitagsfahrer im Einsatz, die dementsprechend auch die Bestzeit unter sich ausmachten.

Schnellster war trotz eines kleinen Ausritts in der vorletzten Kurve Alexander Wurz (Williams-Cosworth/21 Runden) in 1:35.574 Minuten, wobei die Marke des Österreichers in allerletzter Minute beinahe noch von Anthony Davidson (Honda/+ 0,017/26 Runden) geknackt worden wäre. Letzterer begann seine Session mit einem unnötigen Dreher in der Aufwärmrunde, leistete sich anschließend einen weiteren Ausritt - das alles übrigens mit der speziellen '555'-Lackierung seines RA106-Boliden für den China-Grand-Prix.


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Button schnellster Stammfahrer vor Schumacher

Auf Rang drei landete Davidsons Teamkollege Jenson Button (+ 1,717/4 Runden), der damit schnellster Stammfahrer war - unmittelbar vor Michael Schumacher (Ferrari/+ 2,138/4 Runden). Letzterer ging wie praktisch alle Topstars erst sehr spät auf die Strecke und wäre kurz vor Schluss beinahe unverschuldet in eine Kollision mit Robert Kubica (8./BMW Sauber F1 Team/+ 2,488/6 Runden) verwickelt worden, der sich hinter dem Ferrari verbremste und zu schlenkern begann.

Auf den weiteren Positionen landeten Neel Jani (5./Toro-Rosso-Cosworth/+ 2,160/21 Runden), der einmal neben der Strecke war, Alexandre Prémat (MF1-Toyota/+ 2,213/24 Runden), der in den Kurven seinen Kopf nicht halten konnte, Sebastian Vettel (BMW Sauber F1 Team/+ 2,339/24 Runden), Kubica, Michael Ammermüller (Red-Bull-Ferrari/+ 2,886/18 Runden), der bei einem Dreher fast in den Leitplanken gelandet wäre, und Franck Montagny (Super-Aguri-Honda/+ 2,890/19 Runden), der ebenfalls einen kleinen Schnitzer hatte.

18 von 29 Fahrern in der Wertung

Insgesamt kamen 18 der 29 teilnehmenden Fahrer in die Wertung, wobei ausgerechnet Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes/+ 10,316/4 Runden) die langsamste gezeitete Runde fuhr - nicht zuletzt wegen eines Drehers in der Schlussphase, der jedoch ohne Folgen blieb. Einige "Big Names" - darunter auch die beiden Renault-Piloten, Felipe Massa (Ferrari), Pedro de la Rosa (McLaren-Mercedes) und die Williams-Cosworth-Stammfahrer - verzichteten komplett auf einen programmgemäßen Run.

Für das Kräfteverhältnis kann man nach diesen ersten 60 Minuten noch keine echten Schlüsse ziehen, weil die Rundenzeiten vorerst kaum Aussagekraft hatten. Eindeutig abgeschlagen ans Ende des Feldes einsortieren kann man momentan lediglich Super-Aguri-Honda, zumal die Japaner mit Sakon Yamamoto (17./+ 5,841/10 Runden) zwischendurch auch noch einen technischen Defekt zu beklagen hatten...

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