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Williams erkennt leichten Aufwärtstrend

29. September 2006 - 11:07 Uhr

Alexander Wurz zeigte sich mit dem Fahrverhalten des FW28 nach zwei Bestzeiten zufrieden - Rosberg lernte die Strecke, Technikdefekt stoppte Webber

Alexander Wurz
Alexander Wurz zeigte sich positiv Überrascht von der Leistung des FW28
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Während Alexander Wurz in beiden Trainingssitzungen zur Bestzeit fuhr, absolvierten Mark Webber und Nico Rosberg am Vormittag keine einzige Runde, am Nachmittag immerhin einige wenige. Für Rosberg, letztlich 23., stand das Lernen der Strecke auf dem Plan. Webber erreichte einen guten sechsten Rang, musste seine Arbeiten aber vorzeitig einstellen - sein FW28 wurde von einem Hydraulikleck lahm gelegt.

"Es war ein guter Tag, es hat Spaß gemacht da draußen", so Wurz. "Ich bin bisher nie auf diesem Kurs gefahren und habe von Anfang an attackiert. Das Auto sprach gut an, was bedeutet, dass das Aerodynamikupdate, das wir hierher gebracht haben, ein Schritt nach vorn ist. Hinzu kommt, dass beide Reifensorten, die wir für das Rennen gewählt haben, gut sind. Die Reifenwahl wird für uns also schwierig, es wird davon abhängen, welche Strategie wir für morgen und den Sonntag wählen."

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Für Webber wiederum war es nur ein kurzer Freitagseinsatz. "Wir hatten ohnehin nur zwei Fahrten geplant, aber ich konnte gar nicht ein zweites Mal hinausfahren, weil wir ein Hydraulikleck hatten. Viel gekostet hat uns das nicht, wir haben über Nacht genug zu arbeiten, um uns für morgen verbessern zu können. Das Nieselwetter bedeutete auch, dass die Strecke nicht die besten Bedingungen bot. Ich bin daher auch froh, dass ich morgen etwas mehr fahren kann."

"Es war schon sehr interessant draußen", so Rosberg, "speziell wegen der Wetterbedingungen und auch deshalb, weil ich die Strecke lernen musste. Es ist das erste Mal, dass ich hier fahre. Es ist eine nette Strecke, sie macht wirklich Spaß. Die Reifenwahl wird wirklich schwierig werden, wir müssen alles, was wir gelernt haben, studieren, damit wir die Richtung, in die wir gehen werden, erkennen."

"Wir haben generell ein normales Freitagsprogramm absolviert, außer am Nachmittag, da wollten wir den widrigen Wetterbedingungen entgegentreten", so der Technische Direktor Sam Michael. "Alex hielt sich an den Plan und überprüfte die Temperaturen und die Reifen. Alle neuen Teile am Auto funktionieren gut, wir haben einige Daten, um nun eine Reifenwahl zu treffen. Nico fuhr etwas mehr als gewöhnlich, denn er ist hier noch nie gefahren. Leider hatten wir am Auto von Mark ein Hydraulikleck, darum werden wir uns heute Abend kümmern."

Auf der Motorenseite gab es keinerlei Probleme. "Der Cosworth CS2006-Serie-6-Motor brachte Alex in beiden Trainingssessions die Bestzeit ein", erklärte der Leitende Ingenieur Simon Corbyn. "Wir hatten bei den Autos von Williams keine Motorenprobleme am heutigen Tag."