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Renault wagt keine Ausblicke
Die wechselhaften Bedingungen in Shanghai lassen das Renault-Team ein wenig im Dunkeln tappen, insgesamt aber war alle Beteiligten zufrieden
(Motorsport-Total.com) - Am Morgen fuhr in China kein Renault-Fahrer, zu wechselhaft waren die Bedingungen. Das Hoffen auf den Nachmittag aber brachte nicht die klaren Erkenntnisse. Der Regen verhinderte, dass Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella das geplante Programm abspulen konnten. Immerhin aber waren sie mit dem Basissetup und den Reifen nicht unzufrieden.
"Wir mussten unser Programm ein wenig anpassen, weil es am Nachmittag regnete", so Alonso. "Aber wir haben eine gute Basis für die Arbeit am Auto gelegt. Ich habe mich sofort wohl gefühlt, daher bin ich zufrieden, auch wenn wir über Nacht noch an den Feineinstellungen arbeiten müssen. Ich habe diese Strecke immer gemocht, speziell, weil ich hier im Vorjahr die Meisterschaft einfuhr. Auch mit den V8-Motoren und den anderen Änderungen seit 2005 war es schön, hier zu fahren."

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Der Spanier mahnt aber zur Vorsicht: "Bei der Analyse der Zeiten sollten wir etwas vorsichtig sein, denn die Bedingungen heute waren anders als die, die wir am Sonntag im Rennen erwarten. Wir müssen daher bis morgen warten, ehe wir eine endgültige Einschätzung der Leistung der Reifen vornehmen, aber bisher scheinen die Michelin gut zu funktionieren."
"Für mich war es ein viel versprechender Start", erklärte Fisichella. "Wir haben das Auto während der Sitzung ein wenig verbessert, auch wenn es wegen des Regens sehr wechselhaft war. Die Leistung war da. Eine freie Runde konnte ich nicht finden, die Zeit hätte also besser ausfallen können. Aber das Auto fühlte sich sofort konstant an und die Reifen scheinen gut zu funktionieren. Für eine sichere Einschätzung ist es noch zu früh, aber bisher habe ich ein gutes Gefühl."
"Die wechselhaften Wetterbedingungen sorgten dafür, dass unser Freitagsprogramm etwas herausfordernder als im Normalfall war", erklärte Chefingenieur Pat Symonds. "Wir haben entschieden, in der ersten Session nicht zu fahren, da sich die Bedingungen zu stark änderten. So wäre es schwierig geworden, zuverlässige Antworten bezüglich der Reifen zu erhalten. Die schlechteren Bedingungen am Nachmittag machten es dann schwierig, die Arbeit zu erledigen. Aber die Fahrten, die wir abgeschlossen haben, haben gezeigt, dass unsere Grundbalance gut ist - aber sie ist noch nicht da, wo wir sie für das Rennen haben wollen. Aber unser übliches Programm für die Nacht sollte uns morgen in eine starke Position bringen."
Motorenseitig lief alles nach Plan. "Hinter den endgültigen Rundenzeiten und den Leistungen der Reifenfirmen stehen nach den veränderlichen Streckenbedingungen am Morgen und dem Wetter am Nachmittag einige Fragezeichen", so Motoren-Einsatzchef Denis Chevrier. "Wir konnten unsere Grundlagenarbeiten aber verrichten, Rundenzeiten und Höchstgeschwindigkeiten sehen konkurrenzfähig aus. Beide RS26-Motoren liefen fehlerlos. Wir müssen nun abwarten, wie sich die Arbeiten heute Nacht auf die Zeiten am Rest des Wochenendes auswirken werden."












