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Renault mit Sparprogramm

08. September 2006 - 16:33 Uhr

Nur am Nachmittag griffen Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella in die Lenkräder - noch keine Spitzenleistung von Renault

Fernando Alonso
Fernando Alonso erwartet am Samstag eine bessere Renault-Leistung
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Schon nach den Testfahrten erklärte man seitens Renault, dass man das Rennwochenende in Monza einfach nur so gut wie möglich über die Runden bringen möchte. Die verbleibenden drei Rennen danach würden dann wieder besser laufen. Der Auftakt in das Monza-Wochenende begann für Renault wenig verheißungsvoll. Doch Fernando Alonso (Achter) und Giancarlo Fisichella (15.) fuhren am Vormittag gar nicht und am Nachmittag zusammen nur 29 Runden. Die Testergebnisse der Vorwoche hätten einige Daten bereits vorgegeben.

"Wir sind in der Vorwoche viel gefahren, also ging es heute nur um einige spezielle Dinge für das Rennen und die Reifen", so Alonso."Die Michelin-Reifen scheinen sehr konstant zu sein, auch die Leistung stimmte von der ersten Runde an. Von den Zeiten her sind wir nicht so schnell, speziell im Vergleich mit Ferrari, aber es ist erst Freitag und wir wissen, wie viel sich im Laufe des Wochenendes ändern kann."


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Kleinere Probleme sollen bis morgen aussortiert werden. "Ich hatte etwas zu viel Untersteuern, so konnte ich in den Kurven nicht wie gewollt attackieren", so der Weltmeister weiter. "Das werden wir aber über Nacht korrigieren. Ich bin zuversichtlich, dass sich das Auto morgen gut anfühlen wird. Ich denke, wir hatten einen guten Start in das Wochenende, darauf bauen wir nun auf."

"Der Test der Vorwoche ermöglichte schon einige Vorbereitungen auf das Rennen, daher ging es heute nur um Fahrzeugchecks", erklärte auch Fisichella. "Wir waren mit dem Auto konservativ, speziell bei mir, denn der Motor war schon in der Türkei im Einsatz. Die Balance ist noch nicht perfekt und wir haben etwas Untersteuern, aber wir haben unser Programm abgespult und die gewollten Tests gemacht. Nun müssen wir die Daten analysieren. Die Leistung heute war nicht fantastisch, aber ich bin nicht besorgt."

"Wir haben uns schon daran gewöhnt, von einem 'normalen' Freitag mit Reifentests und kleinen Setupänderungen zu sprechen", so Chefingenieur Pat Symonds. "Monza ist da aber einzigartig, weil wir schon in der Woche zuvor drei Tage lang testeten und über 3.500 Kilometer abspulten. Als Ergebnis musste unser Freitagsprogramm nicht so umfangreich wie sonst sein."

So wurden die Aufgaben für den Freitag weniger: "Wir fuhren nur in der zweiten Sitzung, um die Reifenleistung zu bestätigen und das Auto zu testen. Beide Michelin-Typen sehen konstant aus. Auch wenn wir an der Balance noch Finetuning betreiben müssen, waren die Fahrer mit dem Handling zufrieden. Wir haben einen soliden Start in das Wochenende gemacht und erwarten, dass unsere Leistung morgen besser sein wird."

"Auf dieser Strecke zählt jede Hundertstelsekunde, sowohl beim Bremsen als auch in den Hochgeschwindigkeitskurven, die dann auch den Speed auf den langen Geraden danach bestimmen", so Motorenchef Denis Chevrier. "Heute ging es daher nur um den Test einiger Einzelwerte, wir haben die benötigten Daten hierzu gesammelt."

"Beide Motoren liefen gut, auch Fernandos neue D-Spezifikation. Auch das Chassis-Team konnte von der guten Arbeit profitieren", fuhr er fort. "Über Nacht werden wir verschiedene Elemente miteinander kombinieren, wir erwarten, dass wir morgen ein optimales Paket haben werden. Es wird wie immer der Schlüssel sein, die richtige Balance zwischen Leistung und Zuverlässigkeit zu finden. Ein Ausscheiden wäre eine Katastrophe für unsere Meisterschaftschancen. Das steckt natürlich in unseren Köpfen, denn dieser Kurs ist für die Motoren der härteste der ganzen Saison."