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Kein lupenreiner Trainingstag für Super Aguri

29. September 2006 - 11:13 Uhr

Das Freitagstraining in Shanghai verlief für Super Aguri durchwachsen: Nur ein Auto konnte die Läufe ohne technische Probleme absolvieren

Sakon Yamamoto
Sakon Yamamoto hatte mit Hydraulikproblemen zu kämpfen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Super-Aguri-Team war am heutigen Freitag bei beiden Trainingsläufen zum Großen Preis von China mit drei Piloten am Start. Während die Stammpiloten des Rennstalles, Takuma Sato und Sakon Yamamoto, beide mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, gelang dem Testfahrer Franck Montagny im zweiten Lauf der siebte Platz.

Franck Montagny erklärte, er sei leicht erkrankt, was seine Leistung noch besser aussehen lasse. "Ich war am Morgen wegen der Reifen nicht mit dem Auto zufrieden. Es gab, wie schon im vergangenen Jahr, starke Abnutzungserscheinungen. Wir haben am Setup gearbeitet und unsere Longruns und die Reifenarbeit auf den Nachmittag gelegt. Dann wurde das Auto besser und ich war sehr zufrieden. Ich konnte anfangen, schnelle Runden zu drehen, wobei die Zeiten immer besser wurden. Der Tag war kein einfacher, denn die Temperaturen und die Bedingungen auf der Strecke haben sich ständig geändert", schilderte Montagny. Außerdem habe der Regen die Strecke rutschiger gemacht.

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Takuma Sato ärgerte sich währenddessen über seine technischen Probleme: "Ich konnte nicht viel fahren, weil ich Probleme mit dem Getriebe hatte. Das trat immer wieder auf, so dass ich nicht viel Setup-Arbeit leisten konnte. Am Morgen lief das Auto sehr gut, aber am Nachmittag konnte ich nur ein paar Runden fahren. Ich hatte also keinen guten Tag. Die Session morgen früh wird sehr wichtig, also hoffen wir auf ein besseres Abschneiden."

Teamkollege Sakon Yamamoto zeigte sich ebenfalls unzufrieden. "Wir hatten am Morgen ein Hydraulikproblem, wodurch wir nur wenig Zeit auf der Strecke verbringen konnte. Ich konnte nur acht Runden fahren. Aber ich habe alles versucht, um die Strecke und das Auto besser kennen zu lernen. Auch wenn wir am Nachmittag keine Probleme mehr hatten, habe ich mich im Auto nicht sehr wohl gefühlt und konnte kein gutes Setup finden. Franck hat gute Arbeit geleistet, wir werden die Daten vergleichen und mit den Ingenieuren über mögliche Verbesserungen für morgen reden", so Yamamoto.

Teamchef Aguri Suzuki betrachtet den Trainingstag ebenfalls mit gemischten Gefühlen. "Franck hat gute Arbeit abgeliefert und ich freue mich sehr darüber. Taku hatte Probleme mit dem Getriebe, wofür wir schnell eine Lösung brauchen und bei Sakon lag es am Morgen an der Hydraulik, aber am Nachmittag lief es besser. Wir haben einige Daten sammeln können, also hatten wir alles in allem einen recht guten Freitag."