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BMW Sauber F1 Team: Vettel überzeugte erneut
Sebastian Vettel verpasste auf dem schwierigen 'Shanghai International Circuit' die Bestzeit nur knapp - Nick Heidfeld ohne Erkenntnisse, Robert Kubica verhalten
(Motorsport-Total.com) - Am ersten Trainingstag zum Großen Preis von China wurden die besten Rundenzeiten auf feuchter Strecke gefahren, denn im Laufe des 2. Freien Trainings setzte leichter Regen ein. Test- und Ersatzfahrer Sebastian Vettel konnte dabei erneut überzeugen und fuhr auf der hochmodernen Rennstrecke von Shanghai die zweitschnellste Runde für das BMW Sauber F1 Team.
"Im zweiten Training lief es erheblich besser als im ersten, da war die Strecke noch extrem rutschig", erklärte Vettel. "Durch die Trainings der Rahmenrennen kam viel mehr Grip auf die Strecke, und wir haben auch mit dem Auto deutliche Fortschritte gemacht. In der zweiten Session hatte ich wieder ein gutes Gefühl, und auch die Konstanz war wieder da. Die Strecke ist sehr kompliziert, vor allem die ersten Kurven und die Haarnadel nach den Geraden. Mittlerweile fühle ich mich aber wohl. Jetzt muss man sehen, wie sich die Streckenbedingungen weiter entwickeln."
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Heidfeld, am Ende 14., konnte die Bedingungen nur schwer einschätzen. "In der ersten Session bin ich nur eine Installationsrunde gefahren", erklärte der Mönchengladbacher. "In der zweiten habe ich, nachdem die Strecke für nass erklärt worden war, Reifensätze angefahren und mich zum Schluss entschieden, noch ein paar Runden dranzuhängen. Die Bedingungen waren seltsam: Ich hatte Regentropfen auf dem Visier, aber der Grip war noch da."
"Die Strecke ist neu für mich. Ich bin morgens nur eine Hand voll Runden gefahren und nachmittags wieder", so Robert Kubica. "Wir haben noch etwas an der Abstimmung zu arbeiten, aber es sieht ganz okay aus. Im ersten Training waren die Streckenbedingungen nicht sehr gut, am Nachmittag waren sie trotz des Regens besser. Wir müssen sehen, wie die Bedingungen morgen sind und vielleicht weitere Abstimmungsänderungen vornehmen. Der Kurs hat einige schöne Kurven. Vor allem die Kurven eins und zwei sind schwierig, weil man den Scheitelpunkt nicht sehen kann und die Kurven sehr lang sind. Insgesamt hat die Strecke ein geringes Grip-Niveau und ist rutschig, aber das gilt für alle."
"Die Hauptarbeit hat, wie üblich am Freitag, Sebastian verrichtet", begann BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. "Am Vormittag hat das Auto für diese Strecke noch nicht gepasst, nach entsprechenden Setup-Änderungen lief es am Nachmittag schon deutlich besser. Es ist erstaunlich, welche Zeiten selbst zum Schluss auf feuchter Strecke noch möglich waren. Technische Probleme gab es keine."
Willy Rampf, Technischer Direktor: "Das war ein freies Training mit einem sehr ungewöhnlichen Finale: Obwohl es zu regnen begonnen hatte, wurden die Rundenzeiten besser und die schnellsten ganz zum Schluss gefahren. Die Strecke hat trotz der Feuchtigkeit entschieden mehr Grip aufgebaut. Unser Programm war Rennvorbereitung und Reifenvergleich. Wir sind damit auch prinzipiell durchgekommen. Aber um die endgültige Entscheidung zu treffen, müssen wir noch viele Daten auswerten, denn bei den sich ändernden Streckenbedingungen sind die erzielten Rundenzeiten nicht direkt vergleichbar."











