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Warum MF1 Racing trotz Testverbot einen Test durchführte

In der vergangenen Woche führte das MF1 Racing-Team einen Test durch obwohl derzeit eigentlich ein freiwilliger Testverzicht in Kraft ist

Dominic Harlow
Dominic Harlow erläutert, warum MF1 Racing vergangene Woche testen durfte
© MF1 Racing

(Motorsport-Total.com) - Am 9. August - also drei Tage nach dem Großen Preis von Ungarn - ging das MF1 Racing-Team auf dem 'Elvington Circuit' in Yorkshire (Großbritannien) auf die Strecke, um einen eintägigen Aerodynamik-Test durchzuführen. Am Steuer saß Testfahrer Adrian Sutil, der eine Gerade rauf und runter fuhr und dabei 328 Kilometer abspulte.

"Die Ziele eines Tests wie diesem zielen nicht wirklich auf irgendwelche bestimmten Entwicklungen ab", so Dominic Harlow, Chef-Renn- und Testingenieur des Teams. "Es geht dabei um Tests der Kalibrierung unseres Windkanals und einer experimentelle Erweiterung, die wir uns schon bei Windkanaltests im Modellformat angeschaut haben."

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"Wir wollten grundsätzlich unsere Zahlen überprüfen und dann ausprobieren, ob die Ergebnisse aus dem Test im Windkanal mit unseren Hochrechnungen der Tests im verkleinerten Maßstab übereinstimmen", so der Brite weiter. "Das verschafft uns die Möglichkeit, ein paar der Teile anzuschauen, die wir vor kurzem an das Auto montiert haben - zum Beispiel die Verkleidung der hinteren Bremsscheibe - und zu schauen, ob sie die zusätzliche Last erzeugen, die wir im Windkanal ausgemacht haben."

Aus diesem Grund ist das Team auch nach Elvington und nicht nach Silverstone gereist, weil man dort eine extrem lange Gerade vorfindet, auf der man die Stabilität des Autos bei hohen Geschwindigkeiten gut optimieren kann.

"Natürlich sammeln wir an einem Tag eine Menge Daten. Das Auto hat rund 45 Minuten bei einem konstanten Tempo von 240 km/h verbracht und wir messen die Belastungen auf das Auto rund 100 Mal in der Sekunde. Mit dem Ausbau unseres Windkanalprogramms hier in der Fabrik und der bald stattfindenden Vergrößerung der Modelle bietet uns dies einen weiteren Referenzpunkt für unser Verständnis der wahren Aerodynamik-Leistung unseres Autos, während es auf der Strecke fährt."

Dieser Test mag für einige Fans als nicht so ganz im Sinne der freiwilligen Testpause erscheinen, die die anderen Teams derzeit einhalten. Bei dem Test ging es jedoch nicht direkt darum, neue Komponenten für das Auto auszuprobieren, sondern man führte Versuche für die bald erfolgende Aufrüstung des eigenen Windkanals durch. "Diese besondere Testform erlaubt es MF1 Racing, die Entwicklung seiner Aerodynamik-Leistung fortzusetzen, während man sich dennoch an das dreiwöchige Testverbot im April hält", heißt es vom Team.

"Im Hinblick auf die Testvereinbarung 2006 stellt Klausel D ausdrücklich zwölf Tage Aerodynamik-Tests auf Geraden außerhalb der Einschränkungen der Klausel A vor, die generell und speziell Tests auf Kursen zwischen dem Rennen in Ungarn Anfang August und der Türkei am Ende des Monats verbietet", so Harlow.

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