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Schumacher: "Istanbul kann kommen"

22. August 2006 - 10:53 Uhr

In Istanbul möchte Michael Schumacher den Rückstand auf Fernando Alonso weiter reduzieren - zunächst steht aber Fußball auf dem Programm

Michael Schumacher
Michael Schumacher fiebert dem Rennen in Istanbul entgegen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Am Mittwoch wird Michael Schumacher zusammen mit dem Nazionale Piloti Team in Athen an einem Wohltätigkeits-Fußballspiel teilnehmen. Gemeinsam mit anderen Formel-1-Stars wie Giancarlo Fisichella und Vitantonio Liuzzi wird der 37-Jährige auf dem Rasen nicht nur Spaß haben, sondern auch für zwei Hilfsprojekte Geld sammeln.

"Dass wir morgen Abend Fußball spielen, ist ein Auftakt nach meinem Geschmack, bevor es dann am Donnerstag mit meiner eigentlichen sportlichen Liebe weiter geht: der Formel 1", so der Ferrari-Pilot auf seiner Internetseite.

Michael Schumachers Erinnerungen an den ersten Türkei-Grand-Prix im vergangenen Jahr sind "gemischter" Natur, denn die Bridgestone-Reifen waren nicht konkurrenzfähig. In der Qualifikation leistete sich Schumacher einen Dreher und musste als 19. ins Rennen. Nach einer Kollision mit Mark Webber versuchte das Team das Auto an der Box zu reparieren, doch der Familienvater konnte das Rennen nicht beenden und musste eine Nullnummer hinnehmen.

"Sportlich war es eher eine Enttäuschung, aber die Stadt und ihre Bewohner fand ich richtig toll", fährt Schumacher fort. "Ich habe mich im vergangenen Jahr hier sehr wohl gefühlt - und ich habe, denke ich doch, Grund zu der Annahme, dass ich mich diesmal auch sportlich auf diesem Kurs wohl fühlen werde."

Den 5,338 Kilometer langen Kurs bezeichnet der Rekordsieger als "recht ungewöhnlich": "Zum einen, weil es ein Kurs ist, den man links herum fährt. Darauf muss man sich speziell vorbereiten, vor allem in der Nackenmuskulatur. Außerdem geht es ein bisschen bergauf und bergab, was ich mag; wobei die Höhenunterschiede nicht sonderlich extrem sind. Von den Kurven her bietet die Strecke von allem etwas, da ist sie gut gemischt."

Schumacher, der zudem die Sicherheit der Strecke in Istanbul lobt, ist sich sicher, dass man im Kampf um den Titel "gut aussehen kann": "Denn zuletzt waren unsere Leistungsdaten doch ermutigend. Aber man hat zuletzt auch gesehen, dass schon kleinste Details das Bild wenden können. Daher heißt es: volle Konzentration und das Beste geben. Unser Kampfgeist ist auf jeden Fall top - Istanbul kann kommen."

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