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Paffett: "Ich glaube, meine Zeit wird kommen"

01. August 2006 - 16:21 Uhr

Gary Paffett hofft noch immer auf einen Rennvertrag bei McLaren-Mercedes, weiß aber, dass man in der Formel 1 nichts als gegeben ansehen darf

Gary Paffett
Gary Paffett spekuliert nach wie vor mit einem Stammplatz im "Silberpfeil"
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Obwohl er Berichten zufolge im direkten Vergleich mit Pedro de la Rosa nicht allzu gut ausgesehen haben soll und von den britischen Medien bei weitem nicht so gehypt wird wie sein Landsmann Lewis Hamilton, rechnet sich Gary Paffett weiterhin Chancen auf einen Stammplatz bei McLaren-Mercedes aus. Zumindest wäre dies sein erklärtes Wunschszenario.

Ob er schon 2007 Rennen in der Formel 1 fahren wird, sei aber "schwer zu sagen", wie er gegenüber 'ITV' erklärte, "denn es gibt so viele Faktoren, die man beachten muss, und so viele Fahrer, die sich um nur wenige Plätze bemühen. Ich bin geneigt zu denken, dass mir die Arbeit, die ich dieses Jahr verrichtet habe, genug Glaubwürdigkeit bringen sollte, um mir ein Renncockpit zu verschaffen, aber immer funktioniert es eben nicht so."

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"Ich lerne ständig dazu", fügte der noch immer amtierende DTM-Champion an. "Ich hatte die wunderbare Gelegenheit, von drei großartigen Fahrern und einem großartigen Team zu lernen - und ich sammle bei jedem Test weitere Erfahrungen. Ich bin der Sache jetzt einen Schritt näher, was großartig ist." Frustrierend sei die Perspektive, vielleicht trotzdem durch den Rost zu fallen, nicht: "Wenn meine Zeit kommt, dann kommt sie. Ich glaube daran."

Etwas Gutes hatte für ihn der Abgang von Juan-Pablo Montoya: "Ich komme mehr zum Testen, weil wir jetzt drei Fahrer sind und nicht mehr vier", so Paffett. "Ich verbringe mehr Zeit im Auto, was toll für mich ist. Außerdem bin ich bei den Rennwochenenden Ersatzmann, falls Pedro oder Kimi (Anm. d. Red.) etwas zustoßen sollte. Dadurch bin ich bei den Grands Prix mehr in die Arbeitsprozesse des Teams involviert."