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Mäßiger Auftakt für Red Bull Racing in der Türkei

25. August 2006 - 15:57 Uhr

Christian Klien (22.) und David Coulthard (28.) konnten nicht überzeugen, dafür holte Testfahrer Robert Doornbos (7.) die Kohlen aus dem Feuer

Robert Doornbos
Robert Doornbos war heute wieder einmal schnellster Fahrer des Teams
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Schon vor der Sommerpause hat Red Bull Racing angekündigt, dass es in der laufenden Saison keine großartigen Verbesserungen mehr geben wird, so dass alles andere als ein Rückfall in den noch ausstehenden Rennen eine Überraschung wäre. Heute wurde das Team dieser Prognose gerecht: Christian Klien (22./+ 2,798/16 Runden) und David Coulthard (28./+ 3,449/10 Runden) verpassten am Nachmittag den Sprung in die Top 20., während Testfahrer Robert Doornbos (+ 0,757/15 Runden) immerhin Siebenter wurde.

"Die zweite Session", bilanzierte Klien, "war viel aufregender, denn ich konnte drei Runs fahren und nicht nur eine Installationsrunde! Die Strecke ist angenehm zu fahren, ich mag sie sehr. Beim ersten Run waren wir mit dem Auto von der Balance weit weg, so dass ich Übersteuern hatte, aber wir änderten das Setup und dadurch wurde es besser. Wir hatten ziemlich starkes Graining, aber das sollte besser werden. Ich hoffe jedenfalls auf ein gutes Resultat."

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Coulthard beklagte sich über einen Dreher in Kurve sechs, "nach dem ich meine Reifen neu wuchten lassen musste, womit die zweite Session frühzeitig beendet war", so der Schotte. "Die Strecke ist wellig, ähnlich wie im vergangenen Jahr, und Kurve acht ist genauso herausfordernd wie erwartet. Gleichzeitig ist es aber nur eine Kurve, in der man nicht die ganze Runde entscheidet, denn es gibt auch andere wichtige Kurven. Die eine Passage ist aber sicher wichtig."

Auch Doornbos sprach von einer "großartigen" Strecke: "Leider hatte das Auto Probleme, wodurch wir nicht konkurrenzfähig waren. Am wichtigsten ist aber, dass wir im Reifenbereich eine Antwort haben, was gut ist", erklärte er. "Gegen Ende der Session gab es einen kleinen Zwischenfall: Alle wollen gute Zeiten fahren, genau wie ich, und da wurde ich in ein Spielchen mit Alonso verwickelt. Es ging darum, wer am spätesten bremsen würde, aber mehr war da nicht."