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Doping und die Formel 1

21. August 2006 - 09:12 Uhr

Die Formel 1 gilt nicht gerade als saubere Sportart, doch aus dem Blickwinkel des Dopings gilt Motorsport allgemein als "sauber"

Fahrer 2006
In der Formel 1 ist Doping im Gegensatz zu anderen Sportarten ein Fremdwort
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Derzeit schockieren Berichte über Doping im Radsport und in der Leichtathletik die Sportwelt. Der Motorsport gilt bisher als sauberer Sport. In früheren Jahren wurden hin und wieder Mittel eingenommen, um die Konzentration zu erhöhen, heute stehen solche Mittel im Motorsport auf dem Index und sind verboten, würden bei den Stichproben auffallen.

Das klassische Doping hat es im Motorsport - jedenfalls in den größeren Rennserien - bisher nachweisbar noch nicht gegeben, jedoch konnte schon einmal Drogenkonsum nachgewiesen werden. 2002 wurde beim Formel-3000-Piloten Tomas Enge Haschischkonsum in der A- und B-Probe bestätigt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Motorsports verlor ein Sportler deswegen seinen Titel.

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Schon beim Großen Preis von Australien wollten die Fahrer sich in diesem Jahr von den Kontrolleuren der Commonwealth Games testen lassen, die damals in Melbourne gastierten - der Vorschlag wurde abgeschmettert. Nicht zwangsläufig, weil es schwarze Schafe gibt, sondern weil sich die Fahrer der "Königsklasse des Motorsports" selbst als sauber einschätzen.

Ein unbekannt bleibender Fahrer fordert nun gegenüber dem britischen Fachmagazin 'Autosport': "Wir alle sind fit und sollten nichts zu fürchten haben. Aber es ist erwiesen, dass Dinge wie Epo helfen würden, die Kondition und vor allem die wichtige Konzentration zu fördern. Ich wäre für mehr Kontrollen." Die meisten Experten sind sich jedoch einig, dass in der Formel 1 nicht gedopt wird. Doch angesichts der Vorkommnisse in anderen Sportarten wird der Ruf nach vermehrten Kontrollen lauter.