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Alonso über mögliche Bestrafung überrascht

04. August 2006 - 18:01 Uhr

Sein Bremstest mit Robert Doornbos könnte für Fernando Alonso Konsequenzen haben, doch der Renault-Pilot versteht deshalb die Welt nicht mehr...

Fernando Alonso
Fernando Alonso war im zweiten Freien Training um einen Tick zu aggressiv
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Als er im letzten Sektor des zweiten Freien Trainings zu Halbzeit von Robert Doornbos aufgehalten wurde, gingen mit Fernando Alonso die Nerven durch: Der WM-Leader streckte bei Start und Ziel auf gleicher Höhe mit dem Red-Bull-Racing-Testfahrer die Faust aus dem Cockpit - und veranstaltete anschließend in der ersten Kurve einen Bremstest als Revanchefoul.

Anschließend wurden beide Piloten vor die Rennleitung bestellt, wo sie sich am Nachmittag erklären mussten. Alonso sagte anschließend, er sei "total überrascht" von dem Aufruhr um die Aktion, schließlich sei es das gute Recht der Spitzenfahrer, den Nachzüglern ihr Fehlverhalten anzuzeigen. Und: "Natürlich interessieren sich offensichtlich alle dafür, denn auf mich haben 20 Kameras gewartet, als das Hearing vorbei war..."

"Was passiert ist, passiert doch bei jedem Rennen und in jedem Test, wenn man jemanden überrundet", argumentierte der Spanier. "Die langsameren Autos brauchen so lange und schauen viel zu selten in den Rückspiegel. Wenn man sie dann überholt, dann zeigt man ihnen auf irgendeine Weise an, dass sie beim nächsten Mal in den Rückspiegel schauen sollen oder so - und diesmal scheint das auf einmal allen wahnsinnig wichtig zu sein."

Das Urteil der Rennkommissare dürfte noch heute bekannt gegeben werden. Drastische Konsequenzen hat Alonso aber nicht zu befürchten.