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Yamamoto: "Möchte ein erfolgreicher Fahrer sein"
Sieben Rennen bestritt Franck Montagny für Super Aguri, nun sitzt mit Sakon Yamamoto auch im zweiten Auto wieder ein Japaner
(Motorsport-Total.com) - Nach dem unrühmlichen Abgang von Yuji Ide steht mit Sakon Yamamoto der zweite japanische Debütant des Jahres 2006 bereit, im Grand-Prix-Zirkus mitzuspielen. Anders als sein Landsmann, der nur wenige Testkilometer vor der Saison abspulte, genoss Yamamoto eine bessere Vorbereitung. Als dritter Fahrer an vier Grand-Prix-Freitagen konnte er sich auf die Arbeitsweise in der Formel 1 einschießen.
Franck Montagny, der das Cockpit von Ide übernahm, durfte immerhin noch sein Heimrennen in Magny-Cours fahren, aber ab Hockenheim wird das Super Aguri F1 Team wieder rein japanisch besetzt sein. An der Seite von Takuma Sato wird Yamamoto sein Grand-Prix-Debüt geben - als insgesamt 18. Japaner überhaupt.
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"Ich freue mich auf den Deutschland-Grand-Prix, denn es wird mein erstes Rennen in der Formel 1 sein", erklärte er gegenüber 'SpeedTV'. "Ich hatte eine gute Vorbereitung und begleitete vier Rennen als dritter Fahrer. Ich kenne das Team und weiß, wie wir zusammenarbeiten können. Für unsere Kommunikation ist das gut."
Nicht nur seine Erfahrung im Formel-1-Auto soll ihm helfen, auch seine Streckenkenntnis des Hockenheimrings. "Ich habe zwei Jahre in Deutschland gelebt", erklärte der Japaner, der in der Formel 3 für das Team des heutigen Midland-Teamchefs Colin Kolles fuhr. "Ich kenne den Kurs. Ich bin dort auch oft bei Testfahrten gefahren."
Eine Bauchlandung, wie Ide sie hinlegte, möchte Yamamoto vermeiden. "Die Leute betrachten mich und haben Sorgen, dass die Situation so wie bei ihm sein wird", fuhr er fort. "Aber als ich entschieden habe, hierher zu kommen, hatte ich die klare Zielsetzung, ein erfolgreicher Formel-1-Fahrer zu sein. Ich mache mir da also keine Gedanken."
Sein Debüt könnte zudem einfacher verlaufe, da das Team sich mittlerweile eingearbeitet hat. Als weiterer Pluspunkt könnte sich das neue Auto, der SA06, herausstellen, der in Hockenheim zum ersten Mal zum Einsatz kommt. "Das ist gut", so Yamamoto. "Das Team entwickelt sich immer weiter, macht immer noch einen Schritt nach vorn."









