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Williams testete verbesserten Cosworth-Motor

07. Juli 2006 - 19:43 Uhr

Für das Williams-Team standen in Jerez wichtige Tests der Aerodynamik und eines neuen Cosworth-Motors auf dem Programm - Ausrutscher von Webber

Mark Webber
Mark Webber hatte am Schlusstag der Testfahrten einen Unfall zu beklagen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auch das in den vergangenen Rennen arg gebeutelte Williams-Team nahm an den Testfahrten in Jerez de la Frontera teil, fiel dabei aber kaum mit guten Rundenzeiten auf. Für Magny-Cours entwickelte man ein neues Aerodynamikpaket, das in Südspanien ebenso getestet wurde wie ein neuer Cosworth-Motor und Bridgestone-Reifen. Der Schlusstag verlief aber alles andere als wunschgemäß.

"Mark setzte die Testfahrten hier in Jerez am letzten von vier Testtagen fort", so Testteam-Manager Mike Condliffe. "Mark hatte am Morgen leider einen Unfall. Ihm ist glücklicherweise nichts passiert, aber das Auto war links vorn beschädigt und musste zunächst repariert werden, ehe er für Aerodynamiktests wieder auf die Strecke gehen konnte. Gegen Ende des Tages schlossen wir auch den Test für die Reifenwahl ab, den wir schon zuvor in dieser Woche begonnen haben."

Für Motorenpartner Cosworth war der Test von besonderer Bedeutung. "Wir verfolgen durch die Saison hinweg ein aggressives Programm bei der Weiterentwicklung des Motors", erklärte Cosworths Chefingenieur Sean O'Mahoney. "Daher testeten wir in dieser Woche in Jerez einige verbesserte Motorenteile und fuhren den Motor über die normale Länge eines Rennwochenendes hinaus. Die Fahrer waren zufrieden mit der Leistung des Triebwerks, daher freuen wir uns auf das kommende Rennen in Magny-Cours."